Werder-Stürmer lässt zwei Hochkaräter aus

Petersen verballert Sieg gegen Kiew – 0:0

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Pech  mit einem Lattenknaller: Werders Gastspieler Mor Pouye.

Cloppenburg - Malte Rehnert. Keine Tore, aber ein zufriedener Trainer. Nach Werders 0:0 im Test gegen den ukrainischen Spitzenclub und Champions-League-Teilnehmer Dynamo Kiew urteilte der Bremer Coach Thomas Schaaf gestern: „Es war sehr interessant und spannend. Wir hatten viele gute Offensivaktionen.“

Schade nur für die 1 538 Zuschauer in der Cloppenburger „TimePartner Arena“, dass davon keine zum Erfolg führte und sie keinen Treffer sahen. Die besten Bremer Möglichkeiten vergab Stürmer Nils Petersen.

In Abwesenheit zahlreicher Nationalspieler hatte Schaaf seine derzeit beste Formation aufgeboten – mit einer Ausnahme: Statt der Nummer eins, Sebastian Mielitz, stand Raphael Wolf zwischen den Pfosten. Bei Kiew fehlten ebenfalls viele Stars wegen Länderspielreisen, vor allem die Ukrainer. Ein bekanntes Gesicht war aber dabei: Der Brasilianer Raffael, vergangene Saison noch bei Hertha BSC.

Die erste aufregende Szene nach mauer Anfangsphase hatte Petersen, der nach schönem Pass von Florian Hartherz alleine aufs Tor zulief – aber links vorbeischoss (15.). Eine dicke Chance, der exakt 20 Minuten später die zweite folgte. Diesmal war der im Mittelfeld aufgebotene Hartherz frei durch, scheiterte aber an Kiews Keeper Boiko. Insgesamt war Werder die spielbestimmende Mannschaft, hatte einige gute Kombinationen im Offensivspiel und ließ hinten wenig zu.

Torloser Test in Cloppenburg

Torloser Test: Werder Bremen gegen Dynamo Kiew

Den ersten Hochkaräter in der zweiten Halbzeit besaß wieder Petersen, der diesmal freistehend aus fünf Metern übers Tor köpfte (48.). Das hätte die Führung sein müssen. Kiews Kravets traf dann noch den Pfosten (62.) – und Werders zur Pause eingewechselter Gastspieler Mor Pouye die Latte (75.). Das war’s.

Ein wenig in Sorge war Werder zwischendurch um Stürmer Joseph Akpala, der sich an den rechten Oberschenkel fasste und ausgewechselt werden musste. Doch der Nigerianer gab hinterher Entwarnung: „Es ist nichts Ernstes.“

Werder: Wolf - Busch, Lukimya, Kroos, Schmitz - Bargfrede, Trinks (67. Röcker), Hunt, Hartherz - Akpala (60. Wurtz), Petersen.

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