„Dutt hat uns taktisch weitergebracht“

Petersen preist die Entwicklungshilfe

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Nils Petersen im Gespräch mit Robin Dutt.

Bremen - Es ist die Frage der Woche: Hat sich der SV Werder unter dem neuen Coach Robin Dutt weiterentwickelt oder nicht? Tabellarisch ganz sicher nicht.

Werder hat im Vergleich zur Vorsaison unter Thomas Schaaf aktuell sechs Punkte weniger auf dem Konto, steht nicht auf Rang acht, sondern Platz 14. „Ist doch klar, dass jetzt alle Statistiken herausgekramt werden, die gegen den Trainer sprechen“, sagt Nils Petersen, um anschließend ein flammendes Plädoyer für seinen Coach zu halten: „Ich weiß, dass Robin Dutt ein guter Trainer ist. Wir schätzen ihn sehr. Wir sind froh, dass er da ist. Er hat uns gerade taktisch extrem weitergebracht. Ich habe letzte Saison und diese Saison miterlebt und sehe eine Entwicklung, die vielleicht nicht jeder sieht. Es war doch kein Zufall und kein Pech, dass wir letzte Saison 14. geworden sind.“

Aber letztlich, das weiß auch Petersen, „wird der Trainer an Ergebnissen gemessen. Und diese Ergebnisse müssen wir jetzt bringen!“ Eine klare Ansage an sich und seine Kollegen. Die 0:7-Blamage gegen die Bayern gelte es umgehend auszumerzen. „Es ist gut, dass wir heute schon im Zug nach Berlin sitzen, die Köpfe frei bekommen und es morgen besser machen können“, sagt der Torjäger, der sich mitverantwortlich für die Gegentrefferflut fühlt: „Da haben auch wir vorne Mist gebaut.“

Doch Selbstzweifel hat der 24-Jährige deshalb nicht: „Wir sind weiter von uns überzeugt, und wir haben die Qualität, in Berlin zu gewinnen.“ Allerdings fällt es ihm gar nicht so leicht, so forsche Töne anzuschlagen. Denn vor einer Woche hatte er an selber Stelle prophezeit, die Bayern seien fällig. „Nach dem 0:7 sollte ich keine große Klappe mehr haben“, gesteht Petersen. Doch er will auch nicht als Angsthase daherkommen und sein Team schon abschreiben. Das verbietet sich im Profi-Fußball. Und so haut der Angreifer am Ende doch noch einen raus: „Nach dem 0:7 traut uns keiner mehr was zu. Diese Mäuler würden wir schon gerne stopfen.“ · kni

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