Dutt testet eine ganz besondere Viererkette

Petersen muss nur Ja sagen

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Nils Petersen (rechts) gibt wieder Vollgas.

Bremen - Heute gibt es hinter verschlossenen Türen viel zu besprechen: Werder trainiert nicht öffentlich – und Trainer Robin Dutt will von Nils Petersen und Philipp Bargfrede wissen, ob sie sich schon bereit für ihr Comeback fühlen.

Petersen hat dabei bereits einen Platz im Kader sicher. Aber reicht es nach fünfwöchiger Verletzungspause auch schon für die Startelf? „Er müsste sich zutrauen, mindestens 60 Minuten auf hohem Niveau spielen zu können“, sagt Dutt und ist auf alles gefasst: „Vor zwei Tagen hätte ich nicht zu träumen gewagt, dass Nils schon wieder dabei ist. Realistischer ist es, dass er auf der Bank sitzt, wofür ich aber schon dankbar wäre.“

Dort soll auch Bargfrede Platz nehmen. Der Mittelfeldspieler ist über vier Monate wegen einer Knieverletzung ausgefallen – und nun seit einer Woche im Mannschaftstraining. „Er hat sehr gut trainiert“, lobt Dutt, sagt aber auch: „Wir werden besprechen, wie fit er sich nach der Belastung der letzten Tage fühlt.“

Im Trainingsspiel stand Bargfrede gestern schon in der vermeintlichen A-Elf – in einem 4-1-4-1-System. Vielleicht aber auch nur als Platzhalter für Cedric Makiadi, der auf der anderen Seite zum Einsatz kam. Interessant war vor allem die offensive Viererkette mit (von links) Eljero Elia, Aaron Hunt, Mehmet Ekici und Theodor Gebre Selassie.

Das System sei allerdings nicht mehr so entscheidend wie noch zu Beginn der Saison, behauptet Dutt. Weil die Spieler die Basics verinnerlicht hätten, würde er zunehmend auf die aktuelle Form der einzelnen Profis schauen und danach das System auswählen.

Gerne richtet Dutt seine Taktik auch nach dem Gegner aus. Aber das sei diesmal gar nicht so einfach. „Hoffenheim ist eine große Wundertüte. Wenn man die Offensivkraft des Gegners anschaut, dann gehören sie deutlich mit zum oberen Drittel. Die Zahl der geschossenen Tore (28, Anm. d. Red.) ist schon sehr, sehr gut“, sagte der Werder-Coach voller Respekt, merkte aber zugleich quasi mutmachend an: „Trotzdem haben sie weniger Punkte als wir. Beide Teams kassieren zu viele Gegentore. Das wird spannend, denn es will sicher keiner ins offene Messer laufen.“ · kni

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