Peruaner gefeiert, aber am Ende frustriert

Pizarro als „Zehner“ – ein Modell mit Zukunft?

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Claudio Pizarro spielte nach seiner Einwechslung zunächst im MIttelfeld.

Bremen - Auch mit Claudio Pizarro wachsen die Bäume bei Werder nicht in den Himmel. Das ist die Erkenntnis des Samstags.

Bei seinem ersten Heimspiel im Weserstadion nach 1232 Tagen brachte der Peruaner gegen Ingolstadt (0:1) in der zweiten Halbzeit zwar mehr Struktur ins Bremer Spiel – eine entscheidende Aktion (wie beim 3:1 in Hoffenheim) gelang ihm jedoch nicht. „Wir haben nicht so gut gespielt wie letztes Mal, haben nicht so viel gekämpft und sind nicht so viel gelaufen. Das hat am Ende die Punkte gekostet“, seufzte der 36-jährige Rückkehrer.

Werder gegen Ingolstadt: die Einzelkritik

Die Fans hatten ihren Liebling schon beim Warmmachen gefeiert, bei seiner Einwechslung wurde es dann richtig laut. Und Pizarro, der als Zehner“ begann und später in den Sturm rückte, war gleich auf Betriebstemperatur. Er hatte mit 32 Ballkontakten die meisten aller Spieler in der zweiten Hälfte, einige davon waren gute, öffnende Pässe. „Claudio ist extrem ballsicher, natürlich kann er auch diese Position spielen“, meinte Sportchef Thomas Eichin.

Dass es in puncto Schnelligkeit deutliche Defizite gibt, fand Trainer Viktor Skripnik nicht dramatisch: „Von ihm hat niemand erwartet, dass er da hin und her fliegt. Aber die Bälle, die er in den Fuß gekriegt hat, die hat er vernünftig verteilt. Das war genau der Claudio, den wir früher gesehen haben.“ Möglich, dass Pizarro auch künftig eine Option für das offensive Mittelfeld ist. mr

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