Pechvogel Boenisch, Remis-Retter Naldo

Naldo bescherte Werder mit seinem Kopfballtor das 2:2 gegen Gladbach. ·

Werder-Bremen - Tim Wiese: In Spiel zwei nach seiner Abschiedsankündigung lange kaum gefordert. Bei den Gegentoren machtlos. Glänzend, wie er den Ball bei Rings Schuss mit den Fingerspitzen an die Latte lenkte (88.). Note 2,5

Sebastian Boenisch: Was für ein bitteres Startelf-Comeback! Schon nach 27 Minuten musste der Rechtsverteidiger runter. Die Rote Karte wegen einer Notbremse gegen Patrick Herrmann war extrem hart und umstritten. Er lief dem Gladbacher zwar in die Beine und foulte ihn, doch direkt daneben war Teamkollege Affolter, der hätte eingreifen können. Note 4,5

Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach 2:2

Francois Affolter (bis 75.): Kam nicht richtig in die Zweikämpfe, weil die Gladbacher oft in vollem Tempo an ihm vorbeirauschten. Wirkte insgesamt erneut nicht souverän. Note 4,5

Sokratis: In den Eins-gegen-Eins-Duellen meistens top, aber diesmal offenbarte der Grieche taktische Mängel. Rückte mehrfach zu weit vor – und Gladbach stieß in die Räume. Beim 1:2 verlor er erst das Kopfballduell gegen Mike Hanke und blieb dann stehen. Der Gladbacher Torschütze dagegen nicht . . . Note 4,5

Lukas Schmitz: Haarsträubendes Stellungsspiel, deswegen musste der Linksverteidiger oft hinterherhecheln. Immerhin: Sein Offensivspiel war in Ordnung – außerdem rettete er auf der eigenen Torlinie gegen Neustädter (10.) und verhinderte das 0:1. Note 4,5

Naldo: Zum ersten Mal auf der „Sechs“ – und das sah man auch. Der Brasilianer, sonst Innenverteidiger, irrte ziemlich umher. Es gelang ihm selten, das starke Gladbacher Kombinationsspiel zu unterbinden. Wirkte nach gerade überwundenem Muskelfaserriss noch nicht spritzig genug. Wuchtig dann aber, wie er das lebenswichtige 2:2 köpfte (74.). Note 3,5

Clemens Fritz: Begann im rechten Mittelfeld, rückte dann nach Boenischs Platzverweis zurück in die Viererkette. Auf beiden Positionen fiel der Kapitän zunächst nicht sonderlich auf. In der zweiten Halbzeit kämpfte er sich dann rein in die Partie. Note 3,5

Zlatko Junuzovic (bis 90.): Bei seiner Premiere im halblinken Mittelfeld, wo er in Wien oft gespielt hatte, war der Österreicher zwar engagiert, konnte sich aber so gut wie nie durchsetzen. Bezeichnend: Es war ein ruhender Ball, ein Freistoß, mit dem er maßgerecht das 2:2 vorbereitete. Note 4,5

Marko Marin (bis 71.): Gegen seinen Ex-Club besonders motiviert. Sehr präsent, sehr spielfreudig, beschäftigte oft gleich mehrere Gladbacher. Das Manko: Es kam zu wenig dabei heraus. Pech zudem, als Dantes Foul an ihm keinen Elfmeter brachte (15.). Note 3

Markus Rosenberg: Wie schon in Köln eiskalt im Abschluss, diesmal ein Klasse-Lupfer zum 1:0 (18.). Zudem bemerkenswert fleißig in der Defensive und enorm laufstark. Der Schwede war bester Bremer. Note 2

Claudio Pizarro: Besser als in Köln, aber glücklos und ungewohnt fahrig im Abschluss. In der zweiten Halbzeit, als er richtig aufgetaut war, vergab der Torjäger vier gute Chancen (48./55./57./81.). Beste Aktion war seine Außenrist-Vorlage zum 1:0. Note 4,5

Aleksandar Ignjovski (ab 71.): Wühlte viel im Mittelfeld, aber ohne Akzente. Note: -

Niclas Füllkrug (ab 75.): Keine Szenen mehr. Note -

Florian Trinks (ab 90.): Nur ein paar Sekunden Einsatzzeit. Note - kni

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