Vorzeitige Belek-Abreise und mehrere Wochen Pause wegen Knieverletzung

Pechvogel Bargfrede

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Philipp Bargfrede lässt in Augsburg abklären, wie schlimm es um sein rechtes Knie bestellt ist. ·

Werder-Bremen - BELEK · Der geplante Angriff auf die Stammplätze endete im Desaster und mit einem vorzeitigen Rückflug: Mittelfeldmann Philipp Bargfrede (23) hat das Werder-Trainingslager in Belek gestern Nachmittag verlassen und ist zurück nach Deutschland gereist, um seine Knieverletzung genauer untersuchen zu lassen.

„Es besteht der Verdacht auf eine Verletzung des Außenmeniskus am rechten Knie. Vermutlich wird er leider wieder mehrere Wochen rausgerissen“, befürchtet Trainer Thomas Schaaf. Für eine exakte Diagnose befindet sich Barg-frede, der sich die Blessur im Testspiel gegen Wolfsburg zugezogen hatte, bereits in Augsburg bei Kniespezialist Dr. Ulrich Boenisch. Heute soll es dann Klarheit geben.

Bargfrede bleibt in dieser Saison, in der es fast keine schweren Verletzungen bei Werder gab, der große Pechvogel. Ende des vergangenen Jahres war er wegen Achillessehnenproblemen bereits einen Monat ausgefallen, nun muss er schon wieder zuschauen. „Das ist ganz bitter für ihn und für uns“, sagte Profifußball-Direktor Frank Baumann. Und Schaaf haderte: „Er hat in dieser Saison wahrlich keinen positiven Lauf. Ich hatte gehofft, dass er jetzt wieder richtig angreifen kann.“

Genau das wollte auch Bargfrede, dessen Hinrunde mit sieben Bundesliga-Einsätzen (nur einen davon in der Startelf) total verkorkst war. Gegen Wolfsburg stand er endlich mal wieder in der Anfangsformation, durfte als „Sechser“ ran und sogar die Kapitänsbinde tragen. Doch kurz vor Schluss der Schock – bei einem Zweikampf zog er sich die Verletzung zu. „Ich habe gleich kein gutes Gefühl gehabt. Erst wollte ich noch weiterspielen. Aber ich habe gemerkt, dass es keinen Sinn hat“, stöhnte Bargfrede, der sich von dem neuerlichen Rückschlag aber nicht entmutigen lassen will und schon wieder kämpferisch klingt: „Ich will so schnell wie möglich zurückkommen.“ · mr

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