Trainer Schaaf überschüttet den Sokratis-Ersatz mit Lob: „Prächtig, hervorragend“

Pavlovic verscheucht die Fragezeichen

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Lockenkopf Mateo Pavlovic klatscht sich nach getaner Arbeit mit Nils Petersen ab.

Bremen - Nach dem Spiel war sich Thomas Schaaf sicher. In Mateo Pavlovic, sagte der Coach, hat Werder „einen richtig guten Mann dazugewonnen“. Vor dem 1:1 in Mönchengladbach hätte er das mit dieser Bestimmtheit noch nicht von dem jungen Innenverteidiger behaupten wollen.

„Im Training haben wir mitgekriegt, dass er über alle Voraussetzungen verfügt. Aber wir wussten nicht, wie er sich im Wettkampf wirklich durchsetzen kann.“ Die Fragezeichen in Schaafs Kopf wurden in Gladbach aber nach und nach weniger, bis sie ganz verschwunden waren. Am Ende formulierte er eine Beurteilung, die die Grenze zum Überschwang überschritt. „Mateo hat ein prächtiges Spiel gemacht, er war hervorragend“, lobte der 51-Jährige.

Für Pavlovic, der den gesperrten Sokratis ersetzen musste, war die Partie gewissermaßen das echte Bundesliga-Debüt. Beim 1:6 in München war der Winter-Einkauf eingewechselt worden. Doch dieses Spiel sei „ohne Aussagekraft“ gewesen, meinte Schaaf. Es ging damals schließlich alles drunter und drüber.

Nicht in Gladbach. Pavlovic spielte zwar bei weitem nicht fehlerfrei, patzte zum Beispiel beim Gegentor („Er muss noch an Sicherheit gewinnen“, so Schaaf), wenigstens verwischte er aber den schlechten München-Eindruck. Mit dem Höhepunkt kurz vor Schluss, als er für den schon geschlagenen Sebastian Mielitz vor der Torlinie rettete und Peniel Mlapas Schuss abwehrte. Keeper Mielitz ballte danach brüllend die Faust und erhob Pavlovics Einsatz zum „Sinnbild für unser Spiel: Jeder ist für den anderen in die Bresche gesprungen. Das war der Schlüssel zum Punktgewinn.“

Werder holt Punkt in Gladbach

Und was sagte Mateo Pavlovic? Nichts. Werder schirmt den 22-Jährigen noch ab. · csa

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