Dutt macht dem Kroaten nicht gerade Mut

Pavlovic – keine Besserung in Sicht

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Innenverteidiger Mateo Pavlovic hat bei Werder sehr schlechte Karten.

Bremen - Erst seit Winter ist Mateo Pavlovic bei Werder – und eigentlich sollte er schon wieder weg sein. Die Bremer machten den Kroaten öffentlich zu einem Verleih- oder Verkaufskandidaten.

Das Problem: Es biss kein einziger Club an. „Hätte es Anzeichen von ihm oder einem anderen Verein in diese Richtung gegeben, hätte man überlegen können. Aber die gab es nicht“, verriet Werder-Coach Robin Dutt gestern.

Pavlovic bleibt also mindestens bis zur Öffnung des nächsten Transferfensters im Winter ein Bremer – die Chancen auf eine Verbesserung seiner misslichen Lage sind allerdings sehr, sehr gering. Der 23-Jährige, der aktuell auch nicht mehr zur kroatischen Nationalmannschaft eingeladen wurde, hat es in den fünf Pflichtspielen der noch jungen Saison nicht mal in den 18er-Kader geschafft. „Es ist relativ einfach. Wir haben eine Konkurrenzsituation – und drei andere sind vor ihm. Sie haben, auch wenn es nicht perfekt läuft, derzeit einen höheren Standard“, sagt Dutt und meint Sebastian Prödl, Luca Caldirola und Assani Lukimya.

In der Abwehrzentrale sei es enorm schwer, ins Team zu gelangen. „Für Torhüter ist es am blödesten, aber dann kommen gleich die Innenverteidiger“, erklärt Dutt: „Da hinten wechselst du eigentlich nicht – es sei denn, einer hat gar nichts im Griff. Und wenn du dann noch Nummer vier in der sportlichen Hierarchie bist, kann es sein, dass du ein halbes Jahr gar nicht spielst.“

Das Werder-Training am Mittwoch

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Das klingt ziemlich übel für Pavlovic, der in der Rückrunde der vergangenen Saison unter Ex-Coach Thomas Schaaf immerhin vier Spiele absolvieren durfte. Bei Dutt hat der Lockenkopf mit der Rückennummer vier nun einen richtig schweren Stand. „Innerlich wird er nicht zufrieden sein“, mutmaßt Dutt, „es will ja jeder spielen“. Bislang habe sich Pavlovic aber trotz des großen Frusts vorbildlich verhalten. Dutt: „Es ist wichtig, dass man in solchen Situationen teamfähig bleibt.“ mr

Werder-Training am Dienstag

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