Österreicher fehlen wohl zwei Wochen

Pause für Prödl und Junuzovic

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Sebastian Prödl

Bremen - Zlatko Junuzovic und Sebastian Prödl sind wieder da – und verletzt! Beide Österreicher werden Werder wohl in den nächsten zwei Wochen fehlen. Die Länderspielreise war also ein Desaster, doch Werder-Coach Robin Dutt übt deshalb keine Kritik am österreichischen Verband oder an den Spielern: „Ich sehe da keinen Fehler.“

Prödl war angeschlagen zur Nationalmannschaft gereist, wollte dort seinen Muskelfaserriss im Oberschenkel, erlitten Ende Oktober in Wolfsburg, endgültig auskurieren. Ohne Erfolg. „Das habe ich mir ganz anders vorgestellt. Der Muskel hat leider immer wieder Probleme gemacht, wenn wir die Belastung etwas gesteigert haben“, berichtet Prödl und verteidigt seine Reise in die Heimat: „Ich wäre da ja nicht hingefahren, wenn nicht die Chance bestanden hätte, dass ich spiele. Aber der Muskel macht halt nicht immer das, was man sich wünscht.“ Eine Prognose, wie lange er noch ausfällt, fällt ihm schwer: „Vielleicht werden es ein, zwei Wochen. Ich möchte mich nicht unter Druck setzen, das bringt nichts. Ich muss einfach Geduld haben.“

Das gilt auch für Junuzovic. Bei dem Mittelfeldspieler ist im Kreise der Nationalmannschaft die alte Sprunggelenksverletzung wieder aufgebrochen. Damit hatte er sich schon im September herumgeplagt und war drei Wochen ausgefallen. In Wien ließ er sich vor einigen Tagen von einem Spezialisten untersuchen.

Junuzovic und Prödl nicht im Werder-Training

Werder schickte ihn anschließend noch zu Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. „Die Diagnose unseres Mannschaftsarztes Dr. Götz Dimanski hat sich bestätigt. ,Zladdy‘ hat eine schmerzhafte Entzündung im Sprunggelenk, die ihn hoffentlich nur die nächsten zwei Wochen stoppen wird“, erklärt Dutt. · kni

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