Pasanens doppeltes Pech, kein Vorwurf vom Trainer

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Kopfball-Ungeheuer Peter Crouch (li.) überspringt Petri Pasanen und nickt zum 2:0 ein.

Bremen (flü) · Petri Pasanen nahm’s mit seiner stoischen Gelassenheit. Was sollte der arme Kerl auch anderes tun?

Zunächst war dem Abwehrspieler von Werder Bremen gegen die Tottenham Hotspur bei einem Rettungsversuch ein Eigentor zum 0:1 (12.) unterlaufen, dann verlor er sechs Minuten später das ungleiche Kopfballduell gegen den Sturm-Riesen Peter Crouch (2,01 m), der zum 0:2 einnickte. „Ey, hast du gesehen, was das für ein langer Kerl ist?“, fragte Pasanen später in die Journalistenrunde, „wenn der hoch steigt, dann merkst du, dass er 20 Zentimeter größer ist als ich.“ 14 sind es, um genau zu sein. Doch schon das ist eine Menge. Daher war Trainer Thomas Schaaf seinem Spieler auch nicht böse. „Klar ärgert einen so ein Tor, aber bei dem langen Crouch ist das nicht immer zu verhindern. Früher haben wir ja auch immer gesagt: Flanke Kaltz, Kopfball Hrubesch – drin ist er“, meinte der 49-Jährige. Vielmehr hätte schon vorher die Flanke von Rafael van der Vaart auf Crouch unterbunden werden müssen.

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Was im gleichen Maße auch für das erste Gegentor gilt. Clemens Fritz ließ den Engländer Gareth Bale passen, beim Versuch, vor Crouch zu retten, rutschte der Ball Petri Pasanen über die Fußspitze und landete im eigenen Tor. „Das war unglücklich“, meinte der Finne, „vielleicht komme ich auch ein bisschen zu spät. Aber wäre ich nicht da gewesen, hätte ihn Crouch bestimmt reingemacht.“ Und wieder gab’s keine Einzelkritik von Schaaf. „In dieser Szene haben wir alle nicht gut ausgesehen“, sagte der Bremer Coach.

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