Pasanen für Abdennour? „Ich hab’ gar kein Gefühl“

Wartet auf seine Chance: Werders Defensivspieler Petri Pasanen hofft auf einen Einsatz.

Werder-Bremen - BREMEN (flü) · Nein, wirklich überzeugt hat Neuzugang Aymen Abdennour noch nicht. In Frankfurt, vor allem aber gegen die Bayern, war der 20-jährige Bremer Linksverteidiger streckenweise völlig überfordert.

Was tun?, wird sich Trainer Thomas Schaaf jetzt fragen. Soll er Abdennour weiter das Vertrauen schenken? Oder soll er – safety first – morgen (15.30 Uhr) im Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund den erfahrenen Petri Pasanen bringen? „Manchmal“, sagt der Finne Pasanen, „hat man ja so eine Ahnung. Als Spieler beobachtest du die Dinge im Training und denkst, was passieren könnte. Doch in diesem Fall habe ich überhaupt kein Gefühl.“

Klar wäre Pasanen in Gladbach gern dabei. „Jeder weiß doch, dass ich lieber spiele als auf der Bank zu sitzen“, schmunzelt der 28-Jährige, „doch das liegt nicht in meiner Entscheidung. Ich kann nur jeden Tag zum Training kommen und dem Trainer zeigen, dass ich da bin.“ Er sei gut drauf, meint Pasanen und „seit längerer Zeit mal verletzungsfrei“. Beste Voraussetzungen also, ihn morgen in Gladbach zu bringen.

Dass sich nach den jüngsten Niederlagen und auch den Defensivproblemen die Chancen für Pasanen auf einen Einsatz erhöht haben, will der coole Finne nicht von der Hand weisen. „In Zeiten der Krise sind erfahrene Spieler gefragt. Sie wissen, wie man mit Niederlagen umgeht, und ich habe in meiner Karriere schon viele Spiele verloren“, meint der Abwehrspieler: „Ich weiß aber auch, dass nach schlechten Zeiten wieder gute folgen.“ Und darauf, so Pasanen, müsse sich die Mannschaft jetzt konzentrieren.

Er selbst geht die Sache ruhig an, wie immer. „Wenn ich jetzt im Training plötzlich noch mehr und andere Dinge mache, dann würde der Trainer mich doch fragen: ,Was hast du hier in den letzten fünf Jahren getan’“, grinst Pasanen. Von daher bleibe alles wie gehabt. „Der Trainer kennt mich schließlich“, weiß der Stoiker, der bei allem Konkurrenzkampf fair mit Neuling Abdennour umgeht. „Man muss Geduld mit ihm haben. Junge, neue Spieler müssen Zeit bekommen, sich zu finden.“

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