„Opfer“ Borowski – und Almeida schlägt sofort zu

Gruseliger Torjubel: Marko Marin freute sich auch nicht lange über sein 3:3.

Werder-Bremen - Tim Wiese: Vier Mal schlug es hinter ihm ein, vier Mal war der Bremer Keeper machtlos, die Spanier zielten einfach zu genau.Note 3

Clemens Fritz (bis 79.): Mata und Co. ließen den Ex-Nationalspieler auf der rechten Abwehrseite ziemlich alt aussehen. Seine Flanken waren zum Weggucken, dafür kämpfte Fritz aufopferungsvoll.Note 4,5

Werder Bremen - FC Valencia

Per Mertesacker: Vielleicht eine Mini-Mitschuld beim 1:3, ansonsten – man mag es bei vier Gegentoren kaum glauben – ganz ordentlich.Note 3,5

Naldo: Horrorstart mit einer unglücklichen Kopfballvorlage, die den Gästen die frühe Führung ermöglichte. So wirklich erholen konnte sich der Brasilianer davon nicht. Auch vorne bei einem Kopfball im Pech, Cesar reagierte glänzend (47.).Note 4,5

Petri Pasanen: Der Finne bleibt selbst bei so einem Wahnsinns-Spiel die Ruhe selbst. Erledigte in der Defensive seinen Job als linker Verteidiger ordnungsgemäß und machte offensiv mit der Flanke zum 4:4 auf sich aufmerksam.Note 3

Torsten Frings: Beim 0:1 ließ er Naldo ein wenig im Stich. Danach aber ein Vorbild in Sachen Leidenschaft, zudem ein sehr guter Antreiber und ein glücklicher Elfmeterschütze. Sein Strafstoß zum 2:3 schlug mitten im Tor ein, wo auch noch FC-Keeper Cesar stehen geblieben war.Note 3

Tim Borowski (bis 21.): Ein Opfer des frühen 0:2-Rückstands, denn ein „Sechser“ wurde bei der Umstellung auf die Mittelfeld-Raute nicht mehr gebraucht. Allerdings: Viele entdeckten Borowski erst bei seiner Auswechslung.Note -

Marko Marin: Den Treffer zum 1:2 leitete er ein, den Elfer zum 2:3 holte er raus, und das 3:3 erzielte er dann auch noch selbst. Marin war von Valencia kaum zu stoppen.Note 2

Mesut Özil: Zwar nicht so aktiv und leichtfüßig wie Marin, aber immer mal wieder mit guten Szenen wie der Vorarbeit zum 3:3. Doch was war da vor dem 1:3 los? Özil schaute einfach nur zu, wie Villa vollstreckte.Note 3,5

Aaron Hunt: Schlechteste Ecke des Zauberdreiecks im Bremer Mittelfeld. Sein leichtfertiger Ballverlust leitete das 0:2 ein, vor dem 1:3 ließ er sich von Silva düpieren. Offensiv lief’s etwas besser.Note 4,5

Claudio Pizarro: Das erste Tor vorbereitet, das letzte selbst erzielt – und was war dazwischen? Ganz viel Laufarbeit!Note 2,5

Hugo Almeida (ab 21.):Der Joker brauchte nur fünf Minuten, bis er stach. Aber damit hatte er sein Pulver schon verschossen.Note 3

Markus Rosenberg (ab 79.): Wird der Stürmer etwa doch noch ein rechter Verteidiger? Wie schon gegen Stuttgart kam der Schwede auf ungewohnter Position zum Einsatz.Note -

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