Ohne Ekici, Ignjovski, Makiadi

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Aleksandar Ignjovski

Bremen - Vor dem Anpfiff gab es gestern drei mehr oder weniger große Überraschungen. Die Mittelfeldmänner Cedric Makiadi, Mehmet Ekici und Aleksandar Ignjovski fehlten im Werder-Kader.

Makiadi musste wegen eines Pferdekusses im Oberschenkel passen, den er sich am Freitag im Geheimtraining zugezogen hatte. „Er hat noch ein leichtes Ziehen verspürt“, erklärte Trainer Robin Dutt. Bei den anderen beiden hatte die Nichtnominierung sportliche Gründe. „Er hatte im Trainingslager wegen seiner Fußprobleme die komplette Schonhaltung. Die anderen konnten im athletischen Bereich mehr machen“, sagte Dutt über Ekici, der vergangene Woche jedoch schon wieder voll mittrainierte. Im Fall Ignjovski entschied sich der Werder-Coach gegen den Serben (der morgens noch trainierte) und für ein Eigengewächs: „Julian von Haacke hat eine tolle Vorbereitung gespielt. Deshalb habe ich ihm diesmal den Vorzug gegeben.“ · mr

Werder Bremen gegen Braunschweig: Die Noten

Raphael Wolf: Blieb in seinem ersten Spiel als feste Nummer eins ohne nennenswerte Prüfung. Zwei Nielsen-Kopfbälle flogen genau in seine Arme – das war’s. Note 3,5 © nordphoto
Theodor Gebre Selassie: Kopfball-Chance in der 31. Minute, die er kläglich vergab. Insgesamt bemüht, den rechten Flügel zu beleben. Was dem Tschechen nur gelegentlich gelang. Note 4,5 © nordphoto
Sebastian Prödl: Gewohnt stark bei gegnerischen Standards, dann hat der Österreicher die Lufthoheit. Am Boden gewährte er Braunschweigs Neuzugang Nielsen die erste seiner drei Möglichkeiten. Note 3,5 © nordphoto
Luca Caldirola: Gutes Stellungsspiel in der Innenverteidigung, nur einmal war der Italiener nicht orientiert, als ihm Ademi entwischte (43.). Note 3,5 © nordphoto
Santiago Garcia: Wie er sich seine siebte „Gelbe“ einhandelte, war typisch Garcia: Ball zu weit vorgelegt, gegrätscht, Gegner umgemäht, Karte kassiert. Aber er hatte auch positive Aktionen. Blockte in großer Not gegen Nielsen (8.), traf fast per Kopf (50.). Note 4 © nordphoto
Philipp Bargfrede: Sein Distanzknaller schepperte an den Pfosten (48.), bei seiner Doppelchance nach einem Eckball verhinderte das Gestrüpp aus Abwehrbeinen Bargfredes zweites Bundesliga-Tor. Am Ende war der defensive Mittelfeldspieler mit vier Torschüssen gefährlichster Bremer – was für die Kollegen kein Kompliment ist. Note 3 © nordphoto
Felix Kroos: Er rutschte für den kurzfristig mit Oberschenkelproblemen ausgefallenen Cedric Makiadi ins Team. Für Kroos war es nach einem Innenbandriss der erste Einsatz seit zwei Monaten. Begann unsicher, wurde in Halbzeit zwei beinahe unsichtbar und dann doch ganz wichtig, als er Ademi bei einem Konter stoppte (76.). Note 4 © nordphoto
Zlatko Junuzovic (bis 82.): Meldete sich wie Kroos nach zweieinhalb Monaten wieder zurück. Junuzovic bekam im Mittelfeld den Vorzug vor Franco Di Santo und bedankte sich mit der Vorlage zum Tor des Tages – das aber zu Unrecht nicht zählte. Es war die beste Aktion des Österreichers, der zuvor eine Großchance vergeben hatte (27.) und sonst wenig auffiel. Note 4,5 © nordphoto
Aaron Hunt: Er spielte, er hielt durch, er präsentierte sich nach gerade überstandener Angina aber nicht in Bestform. Hunt hatte starke Szenen, aber auch viele schwache. Bemerkenswert, dass er mehr als elf Kilometer abspulte. Note 4 © nordphoto
Eljero Elia: Er wäre der Mann des Tages gewesen, wenn Referee Brych und sein Assistent beim Tor des Niederländers besser hingeguckt hätten. Elia war der lauffleißigste Bremer (12,03 km), zeigte aber zu selten, was er alles drauf hat. Note 4 © nordphoto
Nils Petersen: Am Ende eines Spiels, in dem ihm so gut wie nichts gelungen war, vergab er auch noch seine beste Chance (84.). Dass er durchspielen durfte, sollte Konkurrent Di Santo zu denken geben. Note 5 © nordphoto
Özkan Yildirim (ab 82.): Bewirkte nichts mehr. © nordphoto

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