Wesley über seine erstaunliche Fitness, Naldo, Ailton, Ze Roberto – und „Professor“ Schaaf

„Oh, ja – ich bin auch mal müde“

Wesley Lopes Beltrame mal mit ernster Miene – das kommt allerdings ziemlich selten vor. Fotos (2): nph

Von Malte Rehnert· Wesley Lopes Beltrame – so schwungvoll der Name klingt, so elegant und dynamisch bewegt sich der 23-Jährige auf dem Platz. Ein typischer Brasilianer eben. Und doch ist der Neuzugang von Werder Bremen ganz anders als die meisten seiner Landsmänner, die aus Südamerika zum Fußballspielen nach Europa kommen.

Denn Wesley brauchte fast gar keine Anlaufzeit, hat sich rasend schnell zu einer Top-Verstärkung entwickelt. Und das überrascht ihn selbst, wie er im Interview gesteht.

Erst knapp drei Monate da – und schon haben Sie bei der Mitgliederversammlung am Montag Ihre erste Ehrung als Werder-Spieler bekommen. Sind Sie stolz?
Na klar. Man freut sich immer über solche Auszeichnungen, vor allem in so einem Rahmen. Aber jetzt gilt es, weiterzuarbeiten – und dann noch mehr Anerkennung zu bekommen.
Die Leistungsnadel in Silber haben Sie für Ihr erstes Spiel in der brasilianischen Nationalmannschaft bekommen. Das war am 7. Oktober, kurz darauf folgte ein weiterer Kurzeinsatz gegen die Ukraine. Beim Test gegen Argentinien standen Sie nun jedoch nicht im Kader. Warum?
Gerade in Brasilien gibt es einen sehr großen Konkurrenzkampf. Unter dem neuen Trainer Mano Menezes findet momentan ein Neuaufbau in der Nationalmannschaft statt. Junge Spieler sollen herangeführt werden. Da gibt es noch viele andere, die jetzt getestet werden sollen. Aber ich bin ganz ruhig – und sicher, dass ich noch weitere Möglichkeiten bekomme, dort zu spielen.
Das Spiel gegen den Iran war Ihr erstes Länderspiel überhaupt für Brasilien, Sie haben nie in einer Jugendnationalmannnchaft gespielt. Das ist ungewöhnlich.
Es ist in Brasilien schon in den Jugendmannschaften sehr schwierig, dort reinzukommen. Auch da herrscht ein riesengroßer Konkurrenzdruck. Und ich habe in einem kleinen Verein angefangen, bevor ich zu Santos gekommen bin, vielleicht liegt es auch daran. Ein umso größeres Privileg ist es für mich, direkt in die A-Nationalmannschaft berufen worden zu sein. Ich bin sehr froh, dass Gott diese Entscheidung getroffen hat, dass ich gleich in die ,Große‘ gekommen bin. Jetzt muss ich bei Werder aber wieder gute Leistungen zeigen, um erneut berücksichtigt zu werden.
Bisher ist Ihnen das ziemlich gut gelungen, obwohl Sie erst so kurz in Deutschland und in der Bundesliga sind. Andere Brasilianer brauchen eine wesentlich längere Eingewöhnungszeit. Was ist Ihr Geheimnis?
Das ist schwierig zu erklären. Ich habe mich bei jedem Verein, bei dem ich war, gleich gut zurechtgefunden. Diesmal hatte ich aber, ehrlich gesagt, befürchtet, dass es etwas länger dauern würde. Es ist ein ganz anderes Land, ein ganz anderer Fußball. Ich bin nun selbst überrascht, wie schnell es ging, dass es gleich so gut klappt. Natürlich bin ich sehr glücklich darüber – und auch zufrieden mit meiner Leistung. Im Vordergrund steht für mich aber, der Mannschaft zu helfen und alles für die Mannschaft zu geben – nicht, selbst der Star zu sein.

Wesley im Interview

Wesley im Interview

Wesley Lopes Beltrame – so schwungvoll der Name klingt, so elegant und dynamisch bewegt sich der 23-Jährige auf dem Platz. Ein typischer Brasilianer eben. Und doch ist der Neuzugang von Werder Bremen ganz anders als die meisten seiner Landsmänner, die aus Südamerika zum Fußballspielen nach Europa kommen. © nordphoto
Wesley Lopes Beltrame – so schwungvoll der Name klingt, so elegant und dynamisch bewegt sich der 23-Jährige auf dem Platz. Ein typischer Brasilianer eben. Und doch ist der Neuzugang von Werder Bremen ganz anders als die meisten seiner Landsmänner, die aus Südamerika zum Fußballspielen nach Europa kommen. © nordphoto
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