Stevanovic mausert sich langsam / „Ein gutes Gefühl“ / Lob von Schaaf

„Özil ist mein großes Vorbild“

Auf einem guten Weg: Mittelfeld-Talent Predrag Stevanovic.

Bremen (flü) · Wer Predrag Stevanovic auf der Straße trifft, kann sich kaum vorstellen, das dieser schmächtige junge Mann zum Profikader von Werder Bremen gehört.

Nur 63 Kilo wiegt der 1,78 Meter große Spieler, hinter dem man eher einen B-Junioren vermuten würde. „Ich weiß, dass ich körperlich noch zulegen muss“, sagt der 20-Jährige, der im Winter von der zweiten Mannschaft des FC Schalke 04 an die Weser gewechselt war. Sein fußballerisches Talent steht dagegen außer Frage, warum sich Trainer Thomas Schaaf auch für eine Verpflichtung des jungen Serben entschied.

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten mausert sich Stevanovic langsam. In der U 23 hat er Fuß gefasst, avancierte zuletzt beim 2:1-Sensationssieg in Braunschweig zum Matchwinner und stand am Freitagabend in Frankfurt erstmals im Bremer Bundesligakader. „Das war schon ein tolles Gefühl, vor über 50 000 Leuten im Stadion zu stehen“, schwärmt Stevanovic: „Ich muss mich jetzt weiter über gute Leistungen in der U 23 anbieten. Ich fühle mich gut.“

Werder-Training am Dienstag

Werder-Training am Dienstag

Dass er als Linksfuß von seiner Spielanlage und seinen Laufwegen her ein wenig an Mesut Özil erinnert, „ist purer Zufall. Ich will Mesut nicht kopieren, und es steht mir auch überhaupt nicht zu, mich mit ihm zu vergleichen“, sagt der zentrale Mittelfeldspieler. Er räumt aber ein: „Mesut ist mein großes Vorbild. Er hat es bis zu Real Madrid geschafft. Wir spielen die gleiche Position, sind beide von Schalke nach Bremen gegangen. Es wäre super, wenn es für mich nur annähernd mal so gut laufen würde.“

Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg. Erstmal ist Stevanovic glücklich, in Bremen angekommen zu sein. „Ich habe mich in den letzten drei, vier Spielen in der U 23 immer besser eingefunden. Und dass ich in Braunschweig zwei Tore erzielt habe, hat mir ein sehr gutes Gefühl gegeben“, sagt der junge Fußballer. Nun will er diesen Schwung auch mit ins Profitraining nehmen. Und er ist auf dem richtigen Weg, wie Trainer Thomas Schaaf findet: „Wir sind sehr zufrieden mit ihm. Predrag hat intensiv an sich gearbeitet und in die Spur gefunden. Es weiß aber auch, dass er noch am Anfang steht.“

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