Beine lockern, Massagen – und dann geht’s wieder los

Özil gönnt sich Ruhe

Werder-Bremen - BREMEN (flü) n Während die Reservisten gestern Morgen trainierten, hatte Mesut Özil frei. Nun ja, nicht ganz: Ein Behandlungstermin beim Physiotherapeuten stand auf seinem Dienstplan, zuvor ging’s noch zum Mannschaftsfoto.

Dass der Bremer Mittelfeldspieler nicht auf den Trainingsplatz musste, tat ihm offensichtlich gut. „Ich hatte jetzt drei anstrengende Spiele in zehn Tagen. Ich bin schon ein bisschen müde“, räumte der 20-Jährige ein. Die beiden Länderspiele gegen Südafrika und Aserbaidschan sowie die Bundesligapartie am Sonntag gegen Hannover hatten viel Kraft gekostet. Gegen „96“ lieferte der Spielmacher dann auch nur eine dürftige Leistung ab. „Ich kann es besser“, sagte Özil, „dass ich etwas schwere Beine hatte, darf aber keine Ausrede oder Entschuldigung sein.“

Am Donnerstag geht’s für Özil und Werder schon weiter. Es ist Europa-League-Auftakt. Werder spielt auswärts beim portugiesischen Erstligisten Nacional Funchal. Und bis dahin will Mesut Özil seinen Akku mit dosiertem Training wieder aufladen. Nur nicht überpowern, lautet seine Devise. Schließlich ist der Werder-Profi in diesem Jahr fast im Dauereinsatz. Während die Kollegen im Urlaub waren, führte Özil die U 21 im Sommer zum EM-Titel. „Es ist wichtig, jetzt die Beine zu lockern und Massagen zu bekommen“, sagte Özil. Kurzum: Der 20-Jährige möchte in den kommenden Tagen die Belastung ein wenig herunterfahren und sich etwas Ruhe gönnen, damit er dann am Donnerstag in Funchal wieder auf den Punkt topfit ist.

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