Doch die ganz großen Emotionen weckt Schalke beim Bremer Mittelfeld-Juwel nicht mehr

Özil freut sich aufs Duell mit seinem Ex-Club

Will gegen seinen Ex-Club Schalke treffen: Mesut Özil.

Bremen (flü) · Das Auswärtsspiel gegen Köln hatte Mesut Özil wegen eines grippalen Infekts verpasst – jetzt ist er wieder gesund und fiebert der Partie morgen gegen Schalke 04 entgegen: Werder empfängt als Tabellenzweiter den Ligadritten aus Gelsenkirchen, und es geht gegen Özils Ex-Club, den er im Januar 2008 im Streit verlassen hat.

„Auf jeden Fall ist das noch immer ein besonderes Spiel für mich“, sagt der 21-Jährige, der in Gelsenkirchen geboren wurde: „Das wird bestimmt spannend.“

Die ganz großen Emotionen weckt die Partie nach fast zwei Jahren an der Weser bei Mesut Özil aber nicht mehr. „Ich werde ein paar alte Freunde wiedersehen. Das ist schön, mehr aber nicht.“ Natürlich musste Özil vor dieser Partie ein paar Karten mehr bestellen als vor anderen. Familie und Freunde wollen sich das Gipfeltreffen im Weserstadion anschauen. Nur was sagt seine Familie, wenn er Schalke so richtig eins auswischen sollte? Gibt’s dann Stress mit der Familie? Schließlich lebt die noch in Gelsenkirchen. „Überhaupt nicht“, grinst Özil, „die sind mittlerweile auch alle Werder-Fans . . .“

Vor dem Gegner hat der Mittelfeld-Star zwar den nötigen Respekt („Schalke ist gut drauf und steht nicht umsonst mit da oben“), doch viel lieber holt er die Stärken seiner Mannschaft hervor: „Wir sind gut drauf und gut vorbereitet. Wenn wir nur auf uns schauen, unser Spiel durchbringen, dann werden wir Schalke zu Hause knacken.“

Schließlich geht’s gegen die Knappen morgen nicht nur ums Prestige. Der Sieger beißt sich ganz oben fest, der Unterlegene verliert zunächst mal den Anschluss. Daher sagt Özil: „Wir haben in der Liga jetzt ganz wichtige Spiele gegen Schalke und dann noch gegen den HSV. Die wollen wir gewinnen.“ Und zwischendurch soll noch die Europa-League-Begegnung bei Athletic Bilbao, in der es um den Gruppensieg geht, erfolgreich bestritten werden. Das sei der Plan, meint Özil, der gestärkt aus seiner Zwangspause kommt. „Die paar Tage im Bett waren gar nicht so schlecht. Ich konnte mich auch erholen. Das hat mir gut getan. Mal sehen, ob es jetzt für ein Tor gegen Schalke reicht.“

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