Ob Özil bleibt, entscheiden schon bald die „Champions“

Mesut Özil

Werder-Bremen - BAD WALTERSDORF · Es ist die Werder-Frage der vergangenen Wochen, und es wird die Werder-Frage der nächsten Wochen sein: Bleibt Mesut Özil in Bremen, oder wechselt er doch noch?

Gestern deutete sich kurzzeitig so etwas wie eine Entscheidung an, einige Medien verkündeten gar schon den Verbleib des Nationalspielers an der Weser. Denn Özil hatte der „Bild am Sonntag“ gesagt: „Zunächst ist doch die Situation für die nächsten zwölf Monate geklärt.“ So lange steht der 21-Jährige bei Werder noch unter Vertrag. Das ist nichts Neues – und zu bedeuten hat es rein gar nichts. Ein wirklich klares Bekenntnis zu Werder gab’s von Özil in dem Interview nämlich nicht – genauso wenig wie ein deutliches Nein zu einem Wechsel. Sobald ein Angebot eines europäischen Topclubs bei Werder hereinflattert, wird verhandelt.

Mesut Özil in Bremen

Mesut Özil in Bremen

Das hatte am Samstag bereits Klaus Allofs bestätigt. „Wenn ein Angebot kommt, werden wir umgehend mit Mesut und seinem Berater reden“, sagte der Werder-Boss. Nur habe sich bislang noch kein Club gemeldet. Grundsätzlich ist dazu auch noch bis zum 31. August Zeit, erst dann endet die Transferperiode. Doch die Topclubs müssen schon früher zugreifen, wollen sie Özil auch in der Champions League einsetzen. Denn läuft der Mittelfeldspieler in der Qualifikation zur Königsklasse (17./18. und 24./25. August) für Werder auf, darf er in diesem Wettbewerb in diesem Jahr nicht mehr für einen anderen Club spielen. Dass die Bremer in diesen so wichtigen Partien auf ihren Spielmacher verzichten werden, ist äußerst unwahrscheinlich. „Es wird die dann beste Mannschaft auflaufen“, meinte Allofs dazu.

Der Clubchef befindet sich weiter in der Zwickmühle. Denn eigentlich braucht Werder Özil für eine erfolgreiche Saison, andererseits können und wollen es sich die Hanseaten nicht leisten, den WM-Star im nächsten Sommer ablösefrei ziehen zu lassen. Eine Vertragsverlängerung scheint unmöglich, da spielt die Özil-Seite nicht mit. Dort wird vom ganz großen Coup geträumt, einem Wechsel zu Real Madrid, FC Barcelona, Inter Mailand oder Manchester United. Zweifel, dass der 21-Jährige wegen fehlender Reife oder Klasse scheitern könnte, hegt sein Umfeld nicht. Die Zeichen stehen klar auf Trennung, nur der Zeitpunkt ist noch offen.

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