Oehrl – erstes Tor und gleich verletzt

Torsten Oehrl

Bremen (kni/csa) · Der ganz große Jubel brach bei Torsten Oehrl nach dem Schlusspfiff gestern Abend nicht aus. Dabei war der 23-Jährige mit seinem ersten Profi-Tor für Werder maßgeblich am 3:0-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern beteiligt gewesen.

Doch zum einen ist Oehrl keiner, der eine Show abzieht. Zum anderen hatte er sich verletzt und deshalb noch auf dem Platz behandeln lassen.

„Ich habe einen Schlag aufs Knie bekommen. Das sieht gar nicht gut aus. Da ist eine Ader geplatzt, und das Knie ist ziemlich dick geworden“, berichtete Oehrl. Und es war ihm anzumerken, dass die Verletzung seine Freude trübte: „Es wäre schon bitter, wenn ich jetzt ausfallen würde.“

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Denn mit dem Kopfball-Tor hat er sich endlich in den Blickpunkt gespielt. Bislang saß er bei den Profis fast nur auf der Bank, kam ganz selten für wenige Minuten zum Einsatz. Diesmal durfte er aber schon nach der Pause für den verletzten Marcelo Moreno ran. „Schön, dass ich mich mal über einen längeren Zeitraum zeigen durfte“, meinte Oehrl. Noch schöner war natürlich sein Tor. „Das wird mir Selbstvertrauen geben“, sagte Oehrl. In Euphorie verfiel er deshalb aber nicht: „Ich werde jetzt keine Ansprüche stellen, sondern weiter hart im Training arbeiten und auf meine nächste Chance hoffen.“

Thomas Schaaf wird‘s gerne hören, denn der Trainer analysierte nach dem Spiel: „Schön, dass Torsten das Tor gemacht hat. Aber man hat auch gesehen, dass er noch einiges verbessern kann.“

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