Obraniak bedankt sich und tritt nicht nach

Stilvoller Abschied

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L. Obraniak

Bremen - Am Montag war Ludovic Obraniak noch mal in Bremen und hat im Weserstadion seinen Spind leergeräumt.

Gestern verabschiedete sich der 30-jährige Franzose, der ablösefrei zu Maccabi Haifa nach Israel gewechselt ist, via Facebook dann endgültig – und zwar nicht so schmalzig-übertrieben wie kürzlich Franco Di Santo („Werder wird immer in meinem Herzen sein“), sondern ehrlich und durchaus ein bisschen kritisch.

Der polnische Nationalspieler bedankte sich bei seinem Lieblingswirt an der Schlachte und beim deutsch-französischen Kindergarten, der seine Tochter so herzlich aufgenommen habe.

Obraniak schrieb aber auch über seine sportliche Zeit bei Werder und räumte ein: „Natürlich war mein Erlebnis hier nicht so, wie ich es mir gewünscht hatte.“ Der Mittelfeldmann, im Januar 2014 von Girondins Bordeaux gekommen, konnte sich nicht durchsetzen und geriet aufs Abstellgleis. In der vergangenen Rückrunde war er an Caykur Rizespor ausgeliehen. Nachtreten mag er aber nicht. „Ich könnte von einigen Personen enttäuscht sein, aber ich ziehe es vor, meine Enttäuschung in positive Energie für den nächsten Schritt umzuwandeln“, erklärte Obraniak und schloss sein Statement mit den Worten: „Alles Gute wünsche ich allen.“

mr

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