Wieder Verzögerungen beim Umbau / Nur 100 Gäste-Fans

Oberrang bleibt noch zu

+
Die Bauarbeiten an der Ostkurve des Weserstadions sind noch nicht so weit, wie sie eigentlich sein sollten.

Bremen - (mr) · „Wir hinken etwas hinterher“, gestand Werder-Boss Klaus Allofs. Wie schon im vergangenen Winter gibt’s erneut Verzögerungen beim Umbau des Weserstadions – diesmal an der Ostkurve.

„Wir können die Kapazität leicht erhöhen – aber leider nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Das Dach ist noch nicht ganz geschlossen und der Oberrang noch nicht beziehbar“, meinte Allofs. Das heißt konkret: Beim Rückrundenstart morgen gegen Hoffenheim bietet die Bremer Heimspielstätte 36 000 Zuschauern Platz.

Schuld am Verzug sei wieder das (zu kalte) Wetter. Allofs flüchtete sich schon ein wenig in Sarkasmus: „Seitdem wir bauen, werden die Winter immer härter. Da kann man nichts machen.“ Dennoch, betonte der Bremer Sportchef, „bleiben wir weitestgehend im Plan. Und wir werden versuchen, die verlorene Zeit aufzuholen.“ Beim zweiten Heimspiel gegen den FC Bayern am 29. Januar soll der Oberrang freigegeben werden, Ende März der komplette Umbau inklusive des Business-Bereichs zwischen Ober- und Unterrang fertig sein. Allofs: „Das ist der Plan.“

Ziemlich leer wird morgen der Gäste-Block sein. Nur etwa 100 Fans werden Gegner Hoffenheim begleiten. Da Werder den Gästen 1 700 Plätze zur Verfügung stellen muss, bleiben 1 600 unbesetzt. Insgesamt sind bislang 33 000 der insgesamt 36 000 Tickets verkauft worden.

Unfall an Stauende: Lkw-Fahrer tödlich verletzt

Unfall an Stauende: Lkw-Fahrer tödlich verletzt

Wunderschöner Winter: Das sind die besten Leserfotos 

Wunderschöner Winter: Das sind die besten Leserfotos 

Bericht: Amri war nahezu wöchentlich Thema bei Behörden

Bericht: Amri war nahezu wöchentlich Thema bei Behörden

Florian Grillitsch: Sein Weg bei Werder

Florian Grillitsch: Sein Weg bei Werder

Meistgelesene Artikel

Plötzlich werden die Sechser knapp

Plötzlich werden die Sechser knapp

Teuer war oft auch schwierig

Teuer war oft auch schwierig

Pizarro: Schon wieder der Rücken

Pizarro: Schon wieder der Rücken

Sane kurz vor der Rückkehr

Sane kurz vor der Rückkehr

Kommentare