Die Gebrüder Kroos – Toni ist ein Star, Felix hängt gerade fest

„Null-Komma-Null Neid“

Großer Bruder, kleiner Bruder: Toni und Felix Kroos.

Bremen - Das Familientreffen fällt aus: Denn wenn Toni Kroos heute mit seinen Bayern auf die Bremer seines Bruders trifft, ist Felix nicht dabei. Der läuft zwar am Nachmittag auch mit der Raute auf, aber nur in der Dritten Liga gegen Arminia Bielefeld.

Immerhin beginnt die Partie schon um 14 Uhr, „da kann ich mir die zweite Halbzeit im Vereinsheim anschauen“, sagt Felix und gesteht: „Natürlich hätte ich gerne gegen meinen Bruder gespielt.“

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Aber sportlich gesehen sind die beiden Lichtjahre voneinander entfernt. Dabei ist Toni (21) nur 13 Monate älter als Felix. Dieser Vorsprung allein reicht eigentlich nicht aus, um mit 102 Bundesliga-Partien und 24 Länderspielen dem kleinen Bruder (fünf Bundesliga-Einsätze in der Vorsaison) so weit enteilt zu sein. „Felix muss noch lernen“, sagt Werder-Boss Klaus Allofs und mahnt: „Man tut ihm keinen Gefallen, wenn man ihn mit Toni in einen Topf wirft. Vom Talent her bringt er das mit, mal so gut zu werden wie Toni.“ Davon ist auch Felix überzeugt und vertraut dabei seinem Club: „Ich will es hier schaffen.“ Ein Wechsel sei absolut kein Thema.

Weil‘s zu Beginn der Saison nicht lief, hat Felix „Kleinigkeiten“, wie er sagt, verändert: „Ich gehe mehr in den Kraftraum.“ Um so stark wie sein Bruder zu werden? Da schmunzelt der Werder-Profi, er kennt diese Vergleiche, manchmal nerven sie auch. Aber das Verhältnis zu Toni leide darunter nicht. „Ich freue mich für ihn.“ Auch Toni bestätigt: „Bei uns gibt es Null-Komma-Null-Neid.“ Felix gönnt ihm heute sogar „drei Tore, aber nur, wenn Werder 4:3 gewinnt.“ · kni

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