Neue Startelf-Hoffnung für Bauer

Nürnberg-Trainer Köllner: Werders Heimstärke als Anreiz

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Nürnbergs Trainer Michael Köllner sieht sein Team gegen Werder Bremen in der Außenseiterrolle.

Nürnberg - Robert Bauer darf sich doch noch Hoffnung auf einen Startelf-Einsatz gegen seinen Ex-Club Werder Bremen machen. Denn sein Konkurrent Enrico Valentini ist erkältet.

Michael Köllner, Trainer des 1. FC Nürnberg, erklärte zwar, dass es „nichts Dramatisches“ sei, doch er betonte: „Wir hätten aber mit Robert Bauer eine Alternative, die auch immer ein Kandidat für die Startelf ist.“ Überhaupt habe er viel Auswahl: „Wir haben mittlerweile auf vielen Positionen einen Konkurrenzkampf und ich als Trainer viele Optionen.“

Klingt danach, als würde Valentini wohl spielen können, aber Köllners Aussagen dürfte Bauer trotzdem gerne hören. Beim Aufsteiger kommt der Rechtsverteidiger nämlich bislang nicht über einen Status als Ergänzungsspieler hinaus. Der Ex-Bremer hatte sich sogar schon damit abgefunden, am Sonntag kein Thema für die erste Elf zu sein. „Ich hoffe trotzdem, dass ich vielleicht ein paar Minuten von der Bank bekomme“, hatte Bauer der „Bild“ gesagt.

Nürnberg kam Länderspielpause gerade recht

Werders Maximilian Eggestein kennt Bauers schwierige Situation. „Bei Nürnberg spielen die besten Spieler auf den Außenverteidigerpositionen. Da ist es für einen neuen Spieler nicht ganz so einfach“, sagte der 21-Jährige bei der Bremer Pressekonferenz. Eggestein hatte sich erst kürzlich mit Bauer ausgetauscht. Im Rahmen eines U21-Länderspiels hatten sich beide in Fürth getroffen.

Überhaupt sieht es personell bei Nürnberg gut aus. Bis auf die länger verletzten Sebastian Kerk und Ewerton kann Trainer Köllner auf alle seine Akteure setzen. „Wir sind gut drauf. Die Länderspielpause kam gerade zur rechten Zeit“, erklärte Köllner bei der Pressekonferenz am Freitag vor dem Spiel gegen Werder und nach zwei deutlichen Testspielsiegen. „Wir haben ein paar Dinge festzurren können, auch unsere Offensivstärke hat deutlich zugenommen. Die Automatismen werden von Tag zu Tag besser, auch und gerade mit den Neuzugängen.“

Köllner: „Wir können auch Fußball spielen“

Köllner weiß allerdings, dass es schwer wird, gegen Werder den ersten Saisonsieg einzufahren: „In Bremen erwartet uns eine riesige Herausforderung, wie immer in der Bundesliga. Wir sind sicher nicht der Favorit“, sagte der 48-Jährige. Köllner kennt Werders starke Serie von 13 Bundesliga-Heimspielen ohne Niederlage. „Das zeigt, wie stark die zu Hause auftreten. Das macht aber den Reiz dieser Aufgabe aus.“

Im Club-eigenen TV erklärte er außerdem: „Wir wissen, dass wir in Bremen eine Außenseiterrolle einnehmen, dass sich Bremen mit viel Geld verstärkt hat, mit hochkarätigen Spielern. Aber wir sind selbstbewusst genug, dass wir wissen, wir können auch Fußball spielen. Wir werden unsere Dinge ins Spiel einbringen, um selber zu Punkten zu kommen.“

(mit Material der dpa)

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Quelle: DeichStube

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