Marco Bodes nicht ganz ernst gemeinte Kampfansage an Stürmer Claudio Pizarro . . .

„Notfalls schnüre ich noch mal die Schuhe“

Von 1999 bis 2001 gemeinsam auf Torejagd: Marco Bode (li.) und Claudio Pizarro.

Werder-Bremen - BREMEN (flü) n Claudio Pizarro hat ein großes Ziel: Der Bremer Stürmer will Werders Rekordtorschützen Marco Bode noch einholen. „Ich kann das schaffen“, hat der 30-Jährige gesagt (wir berichteten). Eine gewagte Aussage.

Schließlich hat Bode mit 101 Toren eine stolze Marke vorgelegt. Für Pizarro aber nicht zu hoch. In drei Spielzeiten bei Werder traf Pizarro bislang 48 Mal. Damit liegt er derzeit auf Platz 16 der internen Rangliste. Doch der Peruaner rechnet vor: In den nächsten drei Jahren noch mal soviel und ein paar Treffer mehr – und schon hätte er Bode eingeholt.

53 Tore müsste Pizarro demnach erzielen, um mit dem Ex-Nationalspieler zumindest gleichzuziehen, eines mehr, um alleiniger Rekordhalter zu sein. „Das sind 18 Tore pro Saison. Das traue ich Claudio durchaus zu“, sagt Bode – und fügt schmunzelnd hinzu: „Die Gefahr ist also da, ich werde das aber zu verhindern wissen.“

Bei der Verabschiedung von Jürgen Born am Dienstag, „haben wir schon mal spaßeshalber über die Sache gesprochen“, verrät Bode und lacht: „Ich werde alles dafür tun, um meinen Rekord zu behalten. Entweder setze ich mich zu gegebener Zeit dafür ein, dass Pizarro vorzeitig wieder verkauft wird oder ich schnüre selbst noch mal die Schuhe, um nachzulegen.“

Schließlich hat der heute 40-Jährige 13 Jahre und seine ganze Profikarriere dazu gebraucht, um den Rekord zu holen. „Vielleicht hätte ich sogar noch mehr Tore erzielt, aber ich war ja nicht der klassische Mittelstürmer“, erinnert sich Bode.

Und wenn Pizarro ihn dann doch überholt? „Dann muss er mich zum Essen einladen. Am besten Pizza“, schmunzelt Bode in Anspielung auf Pizarros Spitznamen. „Kein Problem, machen wir“, sagte Pizarro gestern. Doch Bode, der mit dem Peruaner zwei Jahre zusammenspielte, bleibt zuversichtlich: „An meinem Rekord haben sich schon andere die Zähne ausgebissen.“

Derweil feiert Bode in diesen Tagen ein kleines Jubiläum. Fast auf den Tag genau vor 20 Jahren (9. September 1989) erzielte der ehemalige Stürmer am achten Spieltag sein erstes Bundesligator. Mehr noch: Beim 1. FC Köln gelang ihm sogar ein Doppelpack. Pech nur: Werder verlor 2:4. Sein letztes und 101. Tor für Bremen erzielte Marco Bode am 27. April 1995 gegen St. Pauli.

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