Im Notfall: Vorbereitung bei einem anderen Club

Werder-Bremen - BREMEN (kni) Nur noch zehn Tage, dann geht’s bei Werder wieder los: Trainingsauftakt am Weserstadion, anschließend reist das Team gleich weiter nach Norderney. Aber wer ist wirklich dabei? Die Zukunft zahlreicher Akteure ist ungewiss, und neben Marcelo Moreno (Schachtjor Donezk) werden weitere Neuzugänge erwartet. Schon in den nächsten Tagen könnten Entscheidungen fallen.

Werder-Boss Klaus Allofs nahm gestern zu einigen Personalien Stellung.

Claudio Pizarro

„Es gibt nichts Neues“, sagt Allofs zum Stürmer, der nur bis zum 30. Juni vom FC Chelsea ausgeliehen ist. Werder will den 30-Jährigen behalten, der Peruaner gerne bleiben, „aber das wird ein Geduldsspiel, bislang gibt es noch kein Signal vom FC Chelsea“, berichtet Allofs. Demnach wird Pizarro beim Trainingsauftakt wohl fehlen.

Alexandros Tziolis

Die Option auf einen Kauf des bis Ende des Monats von Panathinaikos ausgeliehenen Griechen hat Werder verstreichen lassen. Trotzdem sagt Allofs: „Unter gewissen Voraussetzungen würden wir ihn behalten.“ Angeblich will Werder nur eine Million Euro Ablösesumme statt der von Panathinaikos geforderten 2,5 Millionen Euro zahlen. Der 24-jährige Tziolis möchte gerne in Bremen bleiben, doch Allofs sieht neben der Ablösesumme noch ein Problem: „Es macht keinen Sinn, auf bestimmten Positionen zu viele Spieler zu haben. Deshalb müssen wir abwarten. Es kann sein, dass Alex in Athen in die Vorbereitung startet und wir erst später Klarheit haben.“

Carlos Alberto

Den Brasilianer haben viele Werder-Fans schon abgeschrieben – Allofs angeblich nicht: „Es ist sehr gut möglich, dass er zurückkommt. Er kann sich das gut vorstellen – und wenn wir den Eindruck haben, dass wir ihn brauchen und dass es der richtige Zeitpunkt ist, dann spielt er wieder hier.“ Bis zum 30. Juni ist der 24-Jährige noch an den brasilianischen Zweitligisten Vasco da Gama ausgeliehen. Verlängerung nicht ausgeschlossen, weil in Brasilien die Saison läuft. Alberto könnte damit zur Notlösung werden, wenn Werder bis zum Ende der Transferperiode (31. August) nicht wie erhofft zum Zuge gekommen sein sollte.

Boubacar Sanogo

Anders als Alberto kehrt Sanogo nach seinem halben Jahr in Hoffenheim definitiv nach Bremen zurück. „Allerdings etwas später, weil er noch für die Elfenbeinküste im Einsatz war“, erklärt Allofs. Mehr sagt er nicht zum 26-jährigen Stürmer, den Werder offenbar nur zu gerne von der Gehaltsliste streichen würde.

Said Husejinovic

Wurde im Winter an den 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen – und nun vom Zweitligisten zurückgeschickt. Allofs denkt an eine weitere Ausleihe, weil der 21-Jährige Spielpraxis sammeln soll. Die wird er bei Werder wohl kaum bekommen. Für die Profis reicht es noch nicht, in der U 23 darf er als Bosnier nicht spielen. „Er wird die Vorbereitung bei uns mitmachen, dann sehen wir weiter“, sagt Allofs.

John Jairo Mosquera

Seit über drei Jahren steht der Kolumbianer schon bei Werder unter Vertrag, doch gespielt hat er fast nur woanders – zuletzt beim dänischen Club SönderjyskE. Nun kehrt der 21-Jährige mal wieder nach Bremen zurück, und wie bei Husejinovic sagt Allofs: „Wir müssen abwarten, was die Vorbereitung bringt.“

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