Die Noten zum Werder-Sieg gegen Augsburg

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Raphael Wolf: Alles lief gut für den Schlussmann – bis zur 79. Minute. Wolf ließ den Ball beim Versuch, eine Ecke herunterzupflücken, fallen. Tobias Werner nutzte das zum Anschlusstreffer. Und Wolf hatte den guten Eindruck, den er bis dahin gemacht hatte, mal eben in der Weser versenkt. Note 4
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Theodor Gebre Selassie: Muss noch darüber geredet werden, dass ihm beim Augsburger 1:1 Torschütze Ragnar Klavan entwischte? Oder dass er den Ball noch unglücklich abfälschte? Nein, muss es nicht. Gebre Selassie machte mit seinem Treffer zum 3:1 alles wieder gut. Losgelöst von verschuldetem und erzieltem Tor war es erneut eine starke Vorstellung des Rechtsverteidigers. Note 2
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Assani Lukimya: Als Ersatzmann für die Innenverteidigung war er in die Partie gegangen, als Held für einen Tag ging er wieder raus. Wuchtig sein Kopfball zum 1:0, beeindruckend seine kraftvollen Sprints nach vorne. Note 2
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Jannik Vestergaard: Der große Blonde ist aus der Bremer Abwehrzentrale nicht mehr wegzudenken. Eine stabile Leistung auch gegen Augsburg. Wenn er mutig mit dem Ball nach vorne lief, zeigte sich jedoch, dass die enge Ballführung seine Sache nicht ist. Note 2,5
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Santiago Garcia: Giftig in den Zweikämpfen, stark bei Kopfballduellen – so avancierte Garcia im argentinischen Duell mit Raul Bobadilla zum klaren Punktsieger. Der Linksverteidiger, der den Vorzug vor Janek Sternberg bekommen hatte, zeigte eine seiner besten Leistungen im Werder-Trikot. Note 2
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Felix Kroos: Vertrat Philipp Bargfrede im defensiven Mittelfeld und wird das wegen der Rückenprobleme des Konkurrenten und Freundes wohl auch in den nächsten Spielen machen müssen. Kein Problem, wenn Kroos so auftritt wie gegen Augsburg. Gewann 18 Zweikämpfe und lieferte damit den Top-Wert des Spiels ab. Zwang FCA-Keeper Manninger mit einem Distanzschuss zur Glanztat. Note 2,5
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Clemens Fritz (bis 45.): War quasi der Vater des Elfmeters, der zum 2:1 führte, weil er den Ball per Einzelleistung in den Strafraum trug. Fritz machte insgesamt viel – und bekam viel zurück: nämlich Fouls und Tritte. Einer davon tat richtig weh: Fuß geschwollen, Auswechslung. Note 2,5
8 von 14
Zlatko Junuzovic: Der Mann des Tages im Weserstadion – und das nicht nur wegen seiner 25 Stunden vor Anpfiff geleisteten Unterschrift unter seinen neuen Vertrag. Junuzovic bereitete mit Freistoß und Ecke die Tore zum 1:0 und 3:1 vor (seine Assists acht und neun in dieser Saison), traf selber zweimal das Torgestänge und ließ alle im Stadion bei einem artistischen Seitfallzieher mit der Zunge schnalzen. Note 2

Werder Bremen gewinnt mit 3:2 gegen den FC Augsburg. Die Spieler in der Einzelkritik.

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