Tottenham-Dementi / Und Liverpool?

Noch ist Marin nicht reif für die Insel

Marko Marin ist erleichtert, dass die Leistenprobleme nicht so schlimm sind. ·

Bremen - In der Gerüchteküche brodelte es gestern so gewaltig, dass Marko Marin fast schon ein wenig ins Schwitzen geriet. Dem Werder-Profi wurde nachgesagt, dass er sich zum Medizincheck in London aufhalte und ganz dicht vor einem Wechsel zum Premier-League-Club Tottenham Hotspur stehe.

„Wer denkt sich denn so etwas aus? Das ist doch alles Quatsch“, versicherte Marin: „Ich bin in Bremen – und ich habe momentan auch nicht vor zu wechseln. Das habe ich in der Vergangenheit doch oft genug betont.“ Auch Clubchef Klaus Allofs wollte von einem Angebot von Tottenham nichts wissen: „Das ist falsch.“

Das klingt so eindeutig und unmissverständlich, da verbieten sich eigentlich jegliche weitere Spekulationen. Eigentlich, denn nach Informationen dieser Zeitung ist ein Wechsel Marins noch in dieser Transferperiode (bis 31. Januar) längst nicht ausgeschlossen. Werder soll nicht abgeneigt sein, den 22-Jährigen für ein entsprechendes Schmerzensgeld ziehen zu lassen. Schließlich passt Marin als Außenstürmer nicht wirklich in Werders Mittelfeld-Raute, die Trainer Thomas Schaaf quasi in Stein gemeißelt hat. Marin ist deshalb entbehrlich – und auf der Insel ziemlich begehrt. Der FC Liverpool soll sehr interessiert sein an einer Verpflichtung des Nationalspielers, weil es offensiv gewaltig Probleme gibt.

Marin könnte auch sofort helfen, da seine Leistenprobleme nicht so schlimm sind wie zunächst befürchtet. Eine Untersuchung am Montag bei einem Spezialisten in Berlin ergab, „dass ich nicht operiert werden muss und schon bald wieder mit der Mannschaft trainieren kann“, berichtete Marin. Gestern Morgen absolvierte er bereits eine erste Laufeinheit, am Nachmittag ließ er sich ausgiebig behandeln. Heute soll sich dieses Programm wiederholen, „dann schauen wir weiter“. Marin, der seit einer Woche pausiert, macht sich sogar vage Hoffnungen, am Samstag gegen Leverkusen dabei zu sein: „Ausschließen würde ich das jetzt noch nicht. Wenn es richtig gut läuft, könnte es wirklich klappen.“ Falls er dann noch in Bremen ist – die Gerüchteküche dürfte jedenfalls bis zum Transferende weiter brodeln. · kni

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