Noch keine endgültige Entscheidung bei den beiden Testspielern

Erst das Video, dann das Urteil

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Werder-Trainer Viktor Skripnik lobte den Fleiß und die Vielseitigkeit von Laszlo Kleinheisler.

Belek - Als sie ihre Premiere für Werder Bremen hinter sich gebracht hatten, liefen Jordan Morris und Laszlo Kleinheisler (beide 21) gestern Mittag noch Seite an Seite ein paar Runden aus.

Vielleicht haben sich die beiden dabei auch über ihre Verpflichtungschancen unterhalten. Ob sie Verträge bei Werder bekommen, steht noch nicht fest. Das Trainerteam um Chefcoach Viktor Skripnik will das Spiel gegen Inter Baku (1:0) erst noch mal in Ruhe auf Video analysieren. „Wir setzen uns zusammen und dann entscheiden wir“, sagte Skripnik. Wann genau der Daumen gehoben oder gesenkt wird, verriet er nicht. Fest steht aber bereits, dass US-Nationalspieler Morris heute mit der Mannschaft nach Bremen zurückreist, während Kleinheisler zunächst (wie geplant) in seine ungarische Heimat fliegen soll.

Morris war gestern deutlich anzumerken, dass die harten Trainingstage ihre Spuren hinterlassen hatten. Als er vom Platz kam, fiel ihm sogar das Gehen schwer. „Das Training hat ihn gestresst, er war müde. Aber das Tor hat er schön vorbereitet“, meinte Sportdirektor Rouven Schröder. Skripnik sah es genauso: „Es war ungemütlich für ihn. Aber er hat sich echt bemüht.“

Bilder vom Test gegen Baku

Kleinheisler wirkte allerdings deutlich engagierter und schien fest entschlossen zu sein, seine Chance beim Schopfe zu packen. Auch er baute dann jedoch mit zunehmender Spieldauer kräftemäßig ab. „Man merkt, dass er keine richtige Vorbereitung hatte“, sagte Skripnik: „Man merkt aber auch, dass er Qualität hat. Er ist sehr fleißig und kann im Mittelfeld nicht nur auf der Außenposition, sondern auch im Zentrum spielen.“

mr

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