„Ich habe noch nicht vernommen, dass sie mich unbedingt halten wollen“

Petersen zweifelt an Werder-Interesse

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Nils Petersen

Bremen - Seit Wochen wird auf ein Signal des FC Bayern gewartet. Jetzt kommt Nils Petersen mit einer ganz anderen Sorge um die Ecke: Will Werder ihn überhaupt behalten?

Um diese Frage zu klären, hat der in einer Tor-Krise steckende Mittelstürmer (seit 476 Minuten ohne Treffer) seinen Berater Lars-Wilhelm Baumgarten erstmal auf die Bremer Fährte gesetzt. In diesen Tagen trifft sich der Agent mit Sportchef Thomas Eichin. „Ich hoffe, dass er nach dem Gespräch mit der Gewissheit nach München fliegen kann, sich dort nicht umsonst zu bemühen, mich loszueisen“, erklärte Petersen gestern.

Die Leihgabe aus München will Antworten: „Es geht darum, ob man sich hier überhaupt vorstellen kann, mich zu verpflichten. Es gibt Inhalte zu klären, um herauszufinden, ob man sich einigen kann. Ich habe jetzt von Werder auch noch nicht vernommen, dass sie mich unbedingt halten wollen.“

Sieben Spieltage vor Saisonende herrscht also noch völlige Unklarheit bei Petersen. Zuletzt hatte er eingeräumt, dass ihn die Situation belaste. Jetzt sagt er: „Ich komme da gut mit klar. Ich konnte mich schließlich darauf einstellen, dass ich mich gedulden muss.“

Und zwar sicher noch etwas länger. Bis Pep Guardiola, der neue Bayern-Coach, sein Personal für die neue Saison sortiert hat, wird es noch dauern. Vorher kann Petersen wohl mit nichts rechnen – nicht mal mit eindeutigen Werder-Regungen. Denn öffentlich geäußerte Kaufabsichten sind der Preistreiber schlechthin. n kni/csa

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