Neuer Ausrüstervertrag mit Bonus-Klausel

Nike sticht Italien und England aus

Bremen - Nach VW hält ein weiterer wichtiger Sponsor Werder die Treue. Der Sportartikelriese Nike wird den Bundesligisten bis 2018 ausrüsten. Unterschrieben ist zwar noch nichts, „aber wir sind in den Verhandlungen sehr weit“, bestätigt Werder-Boss Klaus Filbry.

Das US-Unternehmen lässt sich sein Engagement bei den Bremern ab der neuen Spielzeit jährlich mindestens drei Millionen Euro (inklusive Sachleistungen) kosten. Das entspricht in etwa den Zahlungen der vergangenen Jahre, als Werder nicht mehr international vertreten war. Denn der noch bis Sommer laufende Fünf-Jahres-Vertrag war 2008 auf Champions-League-Niveau abgeschlossen worden und reduzierte sich um etwa eine Million Euro, als die Bremer in der Bundesliga abstürzten. Nun gibt es eine umgekehrte Klausel. Schaffen die Norddeutschen den Sprung aufs internationale Parkett und steigt der Umsatz der Nike-Artikel von Werder, kann es sogar mehr geben als beim bisherigen Vertrag.

„Wir sind zufrieden und froh, dass wir weiter mit dem Weltmarktführer zusammenarbeiten können. Das unterstreicht den Wert der Marke Werder“, sagt Filbry, der auch andere Angebote auf dem Tisch liegen hatte. Neben zwei deutschen Sportartikelherstellern waren auch zwei ausländische Unternehmen stark interessiert: die italienische Modefirma Macron (SSC Neapel, Aston Villa) und der englische Ausrüster Warrior (FC Liverpool).

Wann der Nike-Vertrag unterzeichnet wird, ist noch unklar. Die Anwälte klären derzeit die letzten Details. Es ist möglich, dass Werder am Montag auf der Mitgliederversammlung Vollzug meldet. kni

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