Akpala streut Bälle und Komplimente

Joseph Akpala gefällt es bei Werder: „Gute Mannschaft, nette Truppe.“  Foto: Gumz

BREMEN. Die Bälle flogen über das Tor, neben das Tor – aber nur selten auch mal rein. Joseph Akpalas Trefferquote gestern beim Torschusstraining war – sagen wir mal – ausbaufähig.

Vielleicht wollte der Neuzugang vom FC Brügge allerdings nur das machen, was ihm momentan am wichtigsten erscheint: anpassen, einleben. Und so machte es Akpala wie die meisten anderen Kollegen – er nahm zwar das Tor ins Visier, hatte aber eine ziemliche Streuung in seinen Bällen. Selbst die Autos auf dem Parkplatz jenseits des meterhohen Zauns waren in Gefahr.

Doch das klammerte Akpala bei der Kurzzusammenfassung seiner ersten Tage bei Werder großzügig aus. „Es läuft bisher perfekt für mich, auch im Training wird es immer besser“, erklärte der 26-Jährige, der am vergangenen Wochenende mit der Einwechslung nach 86 Minuten sein Debüt im Bremer Trikot gefeiert hatte. Das war für ihn der erste Schritt in die grün-weiße Zukunft, anschließend stand aber eine Reise in die Vergangenheit an: zurück nach Brügge, um dort die Zelte abzubrechen, die er bei Werders Ruf holterdipolter verlassen hatte. Aktuell wohnt Akpala im Hotel, „aber ich suche ein Haus“. Logisch, Werder hat ihn schließlich für vier Jahre verpflichtet – da ist es ratsam, sich häuslich einzurichten.

Training in der Länderspielpause

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Doch die Fahndung nach einer Immobilie ist Nebensache, für Joseph Akpala geht es jetzt darum, schnellstmöglich für Werder in die Tore der Gegner zu treffen. Die nächste Chance dazu bietet das Auswärtsspiel bei Hannover 96 am Samstag kommender Woche. Genug Zeit also, das Visier noch zu justieren und sich im Team einzuleben. Die Kollegen, sagte der Nigerianer, würden es ihm leicht machen: „Alle kümmern sich gut um mich.“

Im Moment fehlt allerdings Bezugsperson Nummer eins. Mit dem Belgier Kevin De Bruyne, derzeit auf Länderspielreise, kann sich der ehemalige Belgien-Legionär Akpala (sechseinhalb Jahre bei Sporting Charleroi und FC Brügge) am besten verständigen. Mit allen anderen klappt es auf Englisch, und Akpala hat festgestellt: „Werder hat nicht nur eine gute Mannschaft, sondern auch eine nette Truppe.“ Und die vertraut darauf, dass er weiß, wo das Tor steht. Auch wenn er gestern den Beweis dafür nur selten erbrachte, belegen 45 Tore in 130 Spielen für Brügge doch, dass seine Trefferquote gestern nicht repräsentativ war. n csa

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