Niemeyer: „Unfassbar bitter“

BREMEN . Peter Niemeyer trug nicht nur das Trikot seines Freundes Sebastian Prödl, sondern auch Trauer. Für die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte hatte sich der Ex-Bremer extrem viel vorgenommen und mutig sogar auf einen Hertha-Sieg getippt.

Doch aus Zuversicht wurde mit dem Abpfiff Niedergeschlagenheit. Als „unfassbar bitter“ empfand Niemeyer die 1:2-Niederlage: „Wir haben in der langen Unterzahl einen riesigen Aufwand betrieben, richtig gut verteidigt und bis zur 93. Minute alles richtig gemacht. Am Ende haben wir uns aber auch selbst um den Lohn gebracht“, sagte der 27-Jährige, der zwischen 2007 und 2010 32 Bundesliga-Spiele für Werder bestritten hatte. „Internen Klärungsbedarf“ sah er wegen der zwei Platzverweise sowie ob des späten Gegentreffers durch Claudio Pizarro nach einer Ecke: „Wir haben klare Zuteilungen bei Standardsituationen. Aber dann muss sich auch jeder daran halten“, schimpfte Niemeyer, sagte aber auch: „Das Ergebnis wird uns nicht umwerfen.“  csa

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