In zwei Wochen sollen die Krücken weg / Hoffen auf Rückkehr zum Vorbereitungsstart

Niclas Füllkrug: „Es geht langsam voran“

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Noch auf Krücken, aber trotzdem gut gelaunt: Werder-Stürmer Niclas Füllkrug. ·

Bremen - Niclas Füllkrug humpelt derzeit auf Krücken umher und ist ein bisschen auf fremde Hilfe angewiesen. Autofahren kann der seit kurzem 20-Jährige nach seiner Knie-OP zum Beispiel noch nicht, das übernimmt meistens seine Freundin Lisa.

Wie am Dienstag. Da brachte sie ihn zum Testspiel gegen Braunschweig, das sich die beiden von der Tribüne aus anschauten. „Sie hilft mir schon sehr“, sagt Füllkrug, der die Gehhilfen aber bald beiseite stellen will. „In ein, zwei Wochen brauche ich sie nicht mehr“, schätzt der Stürmer.

Ende Januar waren bei Füllkrug Probleme am rechten Knie aufgetreten. Eine Woche später (am 4. Februar) folgte der Eingriff bei Kniespezialist Dr. Ulrich Boenisch in Augsburg, der eine Knorpelverletzung feststellte. Das Saison-Aus für Füllkrug war damit besiegelt.

Nach dem ersten Schock fühlt sich „Lücke“ inzwischen aber wieder „ganz gut. Es ist alles ordentlich verlaufen und geht langsam voran.“ Training ist allerdings nur in dosierter Form und nur im Kraftraum möglich. „Ich mache etwas für den Oberkörper und fahre ein bisschen Fahrrad“, erzählt Füllkrug.

Wann er wieder richtig mitmischen kann, mag er nicht exakt prognostizieren: „Mir wurde gesagt, dass es mit der Verletzung schon vier bis sechs Monate dauern kann.“ Die Rückkehr wäre bestenfalls im Juni – und wenn’s nicht so gut läuft, erst im August möglich. Füllkrug ist vorsichtig optimistisch und peilt die Mitte an. „Wenn ich zum Beginn der Sommer-Vorbereitung im Juli wieder dabei bin, wäre es optimal.“

Raphael Wolf bricht das Training ab

Raphael Wolf bricht das Training ab

Hinter die aktuelle, überhaupt nicht nach Wunsch verlaufene Spielzeit kann er schon jetzt einen dicken Haken machen. In der Hinrunde war Füllkrug nur Joker, in der Vorbereitung auf die Rückrunde hing er dann völlig durch – und Trainer Thomas Schaaf stellte kritisch fest: „Ihm fehlt die Frische, die Unbekümmertheit, das Geradlinige – all das, was sein Spiel auszeichnet.“ · mr

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