Trainer, Sportchef und medizinische Abteilung überzeugen

Neuzugang Füllkrug erklärt: So hat Werder alle anderen Interessenten ausgestochen

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Niclas Füllkrug wechselt von Hannover 96 zu Werder Bremen - und hat gute Gründe.

Bremen - Niclas Füllkrug kehrt zur kommenden Saison zum SV Werder zurück. Der Wechsel vom Absteiger Hannover 96 nach Bremen sei ein „logischer Schritt“, sagt der 26-jährige Stürmer im Interview mit der „Bild“ und erklärt auch genau, warum.

„Werder ist ein toller Verein mit tollen Fans, toller Atmosphäre und tollem Stadion, infrastrukturell gut aufgebaut“, gibt Füllkrug ganz allgemein zu Protokoll. Konkret haben offenbar drei Faktoren den Ausschlag für Werder gegeben: der Trainer, der Sportchef und die medizinische Abteilung.

Florian Kohfeldt hat mich in der Jugend trainiert, ist jetzt ein Top-Bundesliga-Trainer. Er war ein wichtiger Grund. Aber auch die Gespräche mit Frank Baumann waren super“, sagt Füllkrug. „Sie sind auch medizinisch gut aufgestellt, was in meinem Fall natürlich auch wichtig ist.“

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Füllkrug: Angst, nicht zur alten Stärke zurückzufinden

Füllkrug war wegen seines dritten Knorpelschadens im Knie fünf Monate lang ausgefallen, feierte erst am vergangenen Samstag ein Kurz-Comeback in der Bundesliga. Angst vor dem Karriereende hatte er nach eigener Aussage nicht, „aber davor, dass man nicht mehr zu seiner alten Form zurückkommt“. Inzwischen sei er aber wieder „nah dran, meine Bewegungsabläufe sind gut, die Spritzigkeit ist da.“

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Dass Werder ihm trotz der schweren Verletzungen großes Vertrauen entgegenbrachte, hat Füllkrug offenbar beeindruckt. Es seien noch „ein, zwei andere Vereine“ an ihm interessiert gewesen, „aber ich habe mich früh für Werder entschieden, weil die trotz meiner schweren Verletzung voll überzeugt von mir waren. Ich habe die Wertschätzung gespürt, kenne den Verein und viele Leute dort, kenne mich in der Stadt aus.“ Denn nicht nur zu Hannover hat Füllkrug eine besondere Beziehung. Bei Werder war er fußballerisch ausgebildet worden und hatte 2012 sein Bundesliga-Debüt für die Grün-Weißen gefeiert.

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