Hartes Schnee-Spiel für Werders Torwart

Nicht nur Wolfs Weste ist weiß

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Raphael Wolf mit weiß geflocktem Haar. ·

Bremen - Gestern war’s in Bremen zwar recht frisch, aber deutlich angenehmer und satte zehn Grad wärmer als am Vortag. Da hatte das Thermometer auf der Videowand des Weserstadions minus acht Grad angezeigt.

Die Werder-Fans bibberten beim Heimspiel gegen Braunschweig (0:0) – und einem Bremer Spieler ging es kaum besser: Keeper Raphael Wolf. „In der ersten Halbzeit war der Wind ziemlich stark – und ich hatte nicht so richtig viel Arbeit. Es war sehr, sehr kalt. Irgendwann habe ich meine Oberschenkel nicht mehr gespürt. Und das Gesicht war auch fast eingefroren“, schmunzelte der 25-Jährige. Zur zweiten Halbzeit begann es dann auch noch zu schneien – und weil Wolf nun noch weniger auf die Kiste bekam und sich kaum bewegen musste, sammelten sich sogar ein paar weiße Flocken auf seinem Haupt.

Das passte ganz gut zu Wolfs weißer Weste. Wie schon beim Hinrundenabschluss gegen Leverkusen (1:0) spielte er zu null und freute sich: „Das ist für einen Torwart sehr wichtig, aber auch für die ganze Mannschaft eine positive Sache.“

Die Partie gegen den Aufsteiger war für Wolf die Premiere als feste Nummer eins. Anders als am Ende der Hinrunde, als er für vier Spiele ran durfte, genießt er nach dem gewonnenen Zweikampf gegen Sebastian Mielitz mindestens bis Saisonende volle Rückendeckung. Gegen Braunschweig gab es an seiner Leistung nichts auszusetzen. „,Rapha‘ hat einen stabilen Eindruck gemacht“, lobte Sportchef Thomas Eichin. Und Vizekapitän Aaron Hunt ergänzte: „Er hat das so souverän gemacht, wie wir es von ihm kennen.“ · mr

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