Internacional Porto Alegre legt nach / Rückkehr ins Teamtraining

Neues Angebot für Naldo

Neue Nachricht aus Brasilien: Werder-Boss Klaus Allofs soll ein verbessertes Angebot für Naldo vorliegen. ·

Werder-Bremen - BELEK · Endlich mal eine gute Nachricht von Naldo: Nach kurzer Auszeit steht der Brasilianer vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining. Die Außenbandreizung hat sich verabschiedet.

„Ich hoffe, dass ich morgen wieder trainieren kann“, sagte Naldo gestern Mittag. Trainer Thomas Schaaf ist etwas vorsichtiger, ein Wiedereinstieg des Innenverteidigers noch im Trainingslager sei aber auf alle Fälle möglich: „Danach sieht es im Moment aus. Es ist besser geworden.“

Was zum Werder-Glück noch fehlt, ist ein Schlussstrich unter die Wechselabsichten des Brasilianers. Die bekamen gestern Abend jedoch neues Futter. Nach Informationen von „Spiegel Online“ hat Internacional Porto Alegre den Bremern ein verbessertes Angebot zugeschickt, nachdem Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs die erste Offerte über eine Million Euro als „lächerlich“ abgetan hatte.

Trainigslager in Belek - Tag zwei

Ob dem Werder-Boss das Lachen vergangen ist angesichts der neuen Nachricht aus Südamerika, ist nicht bekannt. Gleiches gilt für die Höhe des Angebots. Fernandao, der Sportdirektor des brasilianischen Spitzenclubs, wird zumindest mit folgenden Worten zitiert: „Ich bin sehr optimistisch, dass wir damit eine Einigung erzielen und Naldo noch im Januar ein Spieler von Inter sein wird.“ Sein Verein habe Werder bis Donnerstag Bedenkzeit gegeben. „Wir respektieren, dass sie Zeit brauchen, weil Naldo ein Idol in Bremen ist und es schwer sein wird, sich von ihm zu trennen“, so Fernandao.

Unwetter in Belek

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Bietet Internacional nicht deutlich mehr für den Brasilianer als bislang, gibt es diese Trennung jedoch auf keinen Fall. Werder habe dann „keinen Gesprächsbedarf“, stellte Allofs klar. Das habe auch Naldo „vollkommen eingesehen“. Stimmen die Zahlen, die dessen Berater gegenüber der brasilianischen Zeitung „Lance“ ausplauderte, müsste sich Internacional noch gewaltig strecken. „Ich habe erfahren, dass Werder sieben Millionen Euro für ihn haben will“, wird Paulo Tonietto zitiert: „Für weniger lassen die ihn nicht gehen.“ Stimmt das, würde Porto Alegres Sportdirektor Fernandao die Waffen strecken: „So viel Geld werden wir nicht bezahlen.“ · csa/ahe

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