„Ich bin froh, dass ich hier bin“ / Jungprofi wartet auf das erste Gespräch

Neuer Vertrag: Bargfrede will bei Werder verlängern

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Fühlt sich bei Werder bestens aufgehoben: Philipp Bargfrede.

Bremen - Von Arne Flügge · Sportchef Klaus Allofs hatte den Steilpass gegeben, Philipp Bargfrede hat ihn aufgenommen. Jetzt muss der Ball nur noch verwandelt werden. „

Ich würde gern in Bremen verlängern. Ich bin froh, dass ich hier bin. Ich fühle mich bei Werder sehr wohl“, sagte Jungprofi Bargfrede gestern.

Der 20-Jährige ist in dieser Saison der Shootingstar an der Weser. Quasi aus dem Nichts heraus hat sich der Mittelfeld-Allrounder einen Stammplatz erkämpft. Dem wollen die Bremer jetzt mit einer vorzeitigen Verlängerung seines 2011 auslaufenden Vertrages – bei deutlich verbesserten Konditionen – Rechnung tragen. Bargfrede nimmt gerne an. Er kann sich auch ein langfristiges Engagement an der Weser vorstellen. Schließlich verlängert Werder gerade mit jungen Talenten gern mal um vier Jahre. „Warum nicht?“, schmunzelt Bargfrede, „ich warte jetzt auf das erste Gespräch und höre mir die Vorstellungen von Werder an. Wir werden schon das Richtige finden.“

An einen Wechsel denkt der ins Rampenlicht gerückte U 21-Nationalspieler nicht. „Das ist für mich überhaupt kein Thema. Werder hat mir die Chance gegeben, Profi zu werden. Dafür bin ich dem Club dankbar.“

Schließlich sei er ja noch jung und müsse sich seine Sporen erstmal verdienen. „Ich will in dem Geschäft jetzt richtig Fuß fassen. Ich spiele bei einer Topmannschaft in Deutschland und in Europa und habe regelmäßig meine Einsätze. Was kann es momentan für mich Besseres geben?“, fragt sich Bargfrede – und liefert die Antwort prompt nach: „Nix!“ Und wenn man dann durch einen neuen Vertrag auch noch mehr verdienen kann, „sagt man nicht nein“, grinst Bargfrede.

Trotz seines steilen Aufstiegs in dieser Saison ist Philipp Bargfrede auf dem Teppich geblieben. „Ich bin froh, dass ich mit so erfahrenen Spieler zusammen trainieren und noch viel lernen kann. Ich bin nicht in der Lage, irgendwelche Ansprüche zu stellen.“

Und so wird Bargfrede am Samstag im Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg seinen Platz auf der „Sechserposition“ vor der Abwehr, wo er zuletzt gegen Dortmund und in Freiburg starke Leistungen gezeigt hatte, wieder räumen müssen. Denn Kapitän Torsten Frings (33) hat sich gestern nach überstandenem Muskelfaserriss wieder gesund gemeldet. „Wenn Lutscher (Spitzname von Frings/d.Red.) fit ist, spielt er auch. Ganz klar. Er ist unser Leader. An ihm führt kein Weg vorbei“, erklärt Bargfrede. Somit müsste er sich dann mit Daniel Jensen, der in Freiburg glänzte, um die rechte Halbposition im Mittelfeld balgen. „Kein Problem“, sagt der Jungprofi völlig unaufgeregt.: „Ich lasse wie immer alles auf mich zukommen – und dann schauen wir mal.“

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