Neuer Schwung im Bemühen um Aleksandar Ignjovski?

Aleksandar Ignjovski (l.) war bis zum Saisonende noch an 1860 München ausgeliehen. Schon lange vor dieser Zeit hatte Werder ihn auf dem Zettel. Klappt es jetzt mit einem Transfer?

Bremen - Kommt heute Abend ausgerechnet in der emsländischen Provinz neuer Schwung in die Bremer Bemühungen um Aleksandar Ignjovski? Der Berater des 20-jährigen Mittelfeldmanns will jedenfalls „unbedingt nach Meppen reisen, um mir Olympiakos Piräus anschauen“, rechtfertigt Fali Ramadani diese Landpartie.

Einen festen Termin mit Klaus Allofs habe er dort aber nicht – obwohl der Werder-Sportchef natürlich ebenfalls im Stadion sitzt, um ab 19 Uhr den Test seines Teams gegen den griechischen Meister zu verfolgen.

Da bietet sich ein Gespräch doch förmlich an – vor allem angesichts der Meldung serbischer Medien, dass der Noch-Arbeitnehmer vom OFK Belgrad schon morgen den bereits fertig ausgearbeiteten Vertrag für Werder unterschreiben soll. Doch Allofs bremst die Erwartungen: „Bis Mittwoch wird das wohl eher nicht funktionieren.“ Den kompletten Rest der Woche schließt er damit freilich nicht aus: „In dieser schnelllebigen Zeit lege ich mich lieber nicht fest . . .“ Fest steht für ihn nur, „dass wir ernsthaftes Interesse an ihm haben, und auch der Spieler würde gern zu uns kommen, falls wir eine Lösung finden.“

Tag der Fans bei Werder Bremen

Tag der Fans 2011- Teil I

Präsentation der Mannschaft

Tag der Fans - Teil II

Tag der Fans - Autogrammstunde

Tag der Fans - Teampräsentation

Bereits im Sommer 2010 stand ein Transfer des Youngsters zur Diskussion. OFK Belgrad lieh ihn aber an Zweitligist 1860 München aus. Nun müsste der Werder-Boss beim Aufsichtsrat mal wieder um Freigabe der Ablösesumme von etwa einer Million Euro werben – es wäre allerdings eine „Investition in die Zukunft“, urteilt Allofs über den 20-Jährigen: Er bezeichnet Ignjovski als „perspektivisch interessant für die nächsten Jahre. Er ist jung, und wir können ihn im defensiven Mittelfeld, aber auch auf der gesamten rechten Seite gut gebrauchen.“

Schon vor der Verpflichtung von Sokratis Papastathopoulos musste die sportliche Leitung den Aufsichtsrat von der Notwendigkeit des Innenverteidigers überzeugen, „und diese Diskussion stünde vor einem weiteren Einkauf natürlich erneut an“, weiß Allofs. Es ist also weiter Geduld und Verhandeln angesagt – vielleicht auch länger. Der Werder-Manager stellt aber klar, dass sich die Bemühungen um den serbischen U 21-Nationalspieler auf jeden Fall lohnen: „Man darf ihn nicht aus den Augen verlieren.“

Klaus Allofs bleibt also mit Ignjovskis Berater Fali Ramadani in Kontakt – ob sie sich nun heute in der „Vivaris Arena Emsland“ über den Weg laufen oder nicht. Fest verabredet hätten sich die beiden jedenfalls nicht, sagt der Sportchef. „Aber nur, um mit mir zu sprechen, muss er auch nicht extra nach Meppen fahren. Da gibt es einfachere Wege.“

ck

Wie werde ich Kirchenmaler/in?

Wie werde ich Kirchenmaler/in?

Proklamation beim Schützenfest in Aschen

Proklamation beim Schützenfest in Aschen

40 Jahre Städtepartnerschaft Bonnétable und Twistringen gefeiert

40 Jahre Städtepartnerschaft Bonnétable und Twistringen gefeiert

BVB feiert Ende des Finalfluchs

BVB feiert Ende des Finalfluchs

Meistgelesene Artikel

„Ich bin nicht der Typ, der im Urlaub Party machen muss“

„Ich bin nicht der Typ, der im Urlaub Party machen muss“

Noch keine konkrete Anfrage für Kleinheisler

Noch keine konkrete Anfrage für Kleinheisler

Wegen Caldirola – keine Chance für Ü 22-Kicker

Wegen Caldirola – keine Chance für Ü 22-Kicker

Auch Zieler ein Kandidat für das Werder-Tor

Auch Zieler ein Kandidat für das Werder-Tor

Kommentare