Neue Ära mit mehr Erfolg?

Bremen - Zum ersten Mal seit dem Riss des Gesäßmuskels im März steht Sebastian Prödl wieder im Aufgebot der österreichischen Auswahl. Interims-Nationaltrainer Willi Ruttensteiner nominierte den 24-Jährigen wie auch Marko Arnautovic für die abschließenden EM-Qualifikationsspiele gegen Aserbaidschan (7.

Oktober in Baku) und Kasachstan (11. Oktober in Astana). Es werden bedeutungsarme Partien für die gescheiterten Österreicher, dennoch knistert es bei Prödl. Grund: Die Suche nach einem Nachfolger des zurückgetretenen Trainers Dietmar Constantini.

Ihr 30. Länderspiel steht an – wie groß ist die Vorfreude?

Sebastian Prödl: Natürlich freut es mich, dass ich wieder dabei bin. Ich habe die Jungs lange nicht mehr gesehen. Und ich freue mich auf eine neue, hoffentlich erfolgreichere Ära mit der österreichischen Nationalmannschaft.

Der Österreichische Fußball-Bund führt mit Christoph Daum sowie dem ehemaligen schwedischen Nationaltrainer Lars Lagerbäck Gespräche. Kann einer der beiden der Begründer dieser Ära sein?

Prödl: Ich möchte mich nicht zu Namen äußern. Es ist aus meiner Sicht auch nicht so entscheidend, wer es wird. Wir sind in Österreich dabei, über neue Strukturen nachzudenken bis hinunter in den Jugendbereich. Mit einem innovativen Konzept in die Zukunft zu gehen, das wäre für mich das Wichtigste. · csa

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