Wenn Werder Borowski definitiv will, nimmt der Berater Kontakt zu Bayern auf

Neubauer in den Startlöchern

Nimmt heute Vormittag bei den Bayern wieder das Training auf – doch wie lange bleibt Tim Borowski tatsächlich noch in München?

Werder-Bremen - BREMEN (flü) n Am Wochenende, nach seiner Rückkehr aus dem Spanienurlaub, machte Tim Borowski eine Stippvisite in Bremen. Besuch bei der Familie war angesagt, zuvor noch ein Lauf durch den Bürgerpark. Heute ist der Mittelfeldspieler bereits wieder in München. Um 10.30 Uhr ist an der Säbener Straße Trainingsauftakt beim FC Bayern.

Borowski ist dabei, auch wenn sein Arbeitgeber nicht mehr mit ihm plant. Schließlich steht der 29-Jährige beim Rekordmeister noch zwei Jahre lang unter Vertrag. Antreten ist Pflicht.

n„Nicht in Hektik

nverfallen“

Dabei wäre Borowski am liebsten gleich in Bremen geblieben. Eine Rückkehr zu Werder – das ist sein Wunsch. Nur gibt es da noch eine Menge Dinge zu klären. Borowski muss sich also noch gedulden. Sein Berater Jörg Neubauer bestätigte gestern die Gespräche zwischen seinem Klienten, Werder-Sportchef Klaus Allofs sowie Trainer Thomas Schaaf. „Auch ich habe mit Klaus Allofs telefoniert. Alle Seiten haben erklärt, dass sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen können“, meinte Neubauer. Das sei aber zunächst nur ein gegenseitiges Beschnuppern gewesen. „Wir sind in der ersten Phase eines möglichen Wechsels“, so der Spielerberater.

Verabredet worden sei, dass „wir nun abwarten, bis Werder demnächst mit detaillierten Vorstellungen an uns herantritt. Erst wenn ich weiß, sie wollen das machen und das auch konkret darstellen, kann ich Kontakt zu den Bayern aufnehmen“, meint Neubauer.

Freilich sind er und Borowski an „einer Lösung der Geschichte interessiert, weil Tim wieder regelmäßiger spielen will. Doch wir müssen jetzt auch nichts überstürzen“, behauptet Neubauer. Die Situation sei für Borowski zwar nicht ideal, „er ist bei seinem gut dotierten Vertrag bei den Bayern aber auch nicht so notleidend, dass wir jetzt in Hektik oder Panik verfallen müssen“, berichtet der Manager. Was zwischen den Zeilen gelesen heißt: Finanzielle Zugeständnisse ja, aber nur bis zu einer gewissen Grenze.

Dass andererseits die Bayern eine hohe Ablösesumme für Borowski verlangen, daran glaubt Neubauer weiterhin nicht. „Schließlich haben sie ja gesagt, dass sie mit Tim nichts mehr anfangen können.“ Eine Aussage, die Neubauer immer noch ärgert und die er als „sehr, sehr mutig“ beschreibt: „Schließlich haben sie Tim in dem einen Jahr kaum kennengelernt . . .“

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