Ein „Nein“, ein Kuriosum und zwei „AS“Mitarbeiter

Werder-Bremen - BREMEN (kni) · Der Name Mesut Özil war noch nicht ganz ausgesprochen, da gab’s von Klaus Allofs umgehend ein nicht zu überhörendes „Nein“. Angebote für den Spielmacher seien auch bis gestern Abend nicht eingegangen, versicherte der Werder-Boss. Dabei hatte es im Laufe des Tages mal wieder Meldungen und sogar ein Kuriosum gegeben, die auf einen baldigen Wechsel des 21-Jährigen hindeuteten.

Das Verrückte zuerst: Auf der Internetseite von Manchester United wurde Özil gestern mit einem Profil als „ManU“-Spieler geführt. Allerdings nur für kurze Zeit und mit unvollständigen Angaben. Laut „Daily Mail“ begründete der Club den Vorfall mit einer „technischen Funktionsstörung“. Offenbar legt der englische Rekordmeister für alle Spieler, die gescoutet wurden und noch werden, ein Profil an, das aber eigentlich nur im nicht-öffentlichen Bereich zu sehen sein soll.

Die spanische Sportzeitung „AS“ setzt derweil ganz klar auf Real Madrid als neuen Arbeitgeber von Özil. Sie schickte sogar einen Redakteur und einen Fotografen nach Bremen, die gestern am Weserstadion versuchten, Kontakt zu Özil aufzunehmen. Nach Informationen des Blattes hätten Sportdirektor Jorge Valdano und Trainer Jose Mourinho beschlossen, Özil zu verpflichten. Dem Nationalspieler soll in diesen Tagen ein Fünfjahres-Vertrag angeboten werden.

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