Augenhöhle diesmal zum Glück nicht kaputt / Einsatz gegen Gladbach trotzdem fraglich

Nasenbeinbrüche sind Prödl egal

Bremen - Sebastian Prödl hat es erwischt – mal wieder. Doch diesmal hat der Werder-Pechvogel richtig Glück gehabt. Im Spiel der österreichischen Nationalmannschaft gegen Kasachstan hatte ihn ein Ellbogencheck niedergestreckt: „Mir ist schwarz vor Augen geworden, ich bin getaumelt.

Natürlich habe ich Angst bekommen, dass da wieder alles kaputt ist.“ So wie Anfang des Jahres in Kaiserslautern, als Dorge Kouemahas Fuß in Prödls Gesicht gelandet war, mehrere Knochenbrüche waren das Ergebnis. Der Österreicher musste operiert werden, fiel monatelang aus. „Die Augenhöhle hat diesmal zum Glück nichts abbekommen“, teilte der 25-Jährige gestern mit: „Es sind nur ein, zwei Brüche an der Nase, aber das ist mir egal.“

Nationalspieler wieder beim Training

Nationalspieler wieder beim Werder-Training

Notfalls würde er eine Maske tragen, um am Samstag gegen Mönchengladbach aufzulaufen. Doch da gibt es noch ein Problem: Gegen Kasachstan hat sich Prödl auch eine Beckenprellung zugezogen. Deshalb ist sein Einsatz gefährdet. „Ich hoffe, dass wir das noch rechtzeitig in den Griff bekommen“, meinte Prödl. · kni

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