Naldo beendet Wechselgerüchte: „Bleibe bei Werder“

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Werder Bremens brasilianischer Abwehrchef Naldo hat seine Wechselabsichten wieder verworfen und will doch nicht mehr zurück in seine Heimat.

Belek - Riesenerleichterung bei den Werder-Fans: Naldo hat am Sonntagnachmittag mit den Gerüchten um einen Wechsel aufgeräumt. „Ich bleibe bei Werder“, sagte Bremens Innenverteidiger: „Das Thema International ist für mich abgehakt.“ Der 28-Jährige hatte zuvor mit Werder-Sportchef Klaus Allofs gesprochen.

Dabei erfuhr der Brasilianer: „Das Angebot war für Werder nicht interessant.“ Statt eines vorzeitigen Weggangs will der 28-Jährige nun plötzlich sogar über eine Vertragsverlängerung mit Werder sprechen: „Ich bin froh, dass ich bleibe. Ich bin hier sehr zufrieden, der Club ist zufrieden und meine Familie fühlt sich auch wohl. Ich bin voll konzentriert und will mit Werder die Champions League erreichen“, sagte Naldo.

Tag vier im Trainingslager

Trainingslager in Belek - Tag vier

Statt eines vorzeitigen Weggangs will der 28-Jährige nun plötzlich sogar über eine Vertragsverlängerung mit Werder sprechen. „Mein Berater kommt nächsten Monat nach Bremen“, kündigte Naldo an.

Vor der Abreise in die Türkei hatte Naldo noch erklärt, Werder noch im Januar verlassen und zu Internacional Porto Alegre wechseln zu wollen. Der brasilianische Club hatte Werderchef Klaus Allofs durch einen Agenten jedoch ein nicht ernstzunehmendes Angebot unterbreitet. „Nur weil ich ein höflicher Mensch bin, habe ich ihn nicht aus dem Zimmer geschmissen“, hatte Allofs dies kommentiert.

Naldo trainiert wieder

Naldo trainiert wieder

„Für mich ist das Thema erledigt“, sagte nun auch Naldo, der wegen anhaltender Beschwerden am linken Knie nicht voll trainieren kann. „Da muss ich vorsichtig sein, es ist aber nichts Schlimmes“, erklärte der Brasilianer, der im August nach 15-monatiger Pause ein Comeback gegeben hatte. Damals hatte ihn eine Verletzung am rechten Knie außer Gefecht gesetzt. „Ich habe daraus gelernt“, versicherte Naldo, der noch in Belek wieder ins Mannschaftstraining einsteigen will.

Carsten Sander / dpa

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