Naldo und die Freistöße – jetzt klappt’s wieder

Unauffällig: Aaron Hunt (rechts).

Werder-Bremen - Tim Wiese (bis 45.): Zunächst kaum beschäftigt, dann wieder mit einer Schwäche beim hohen Ball. Warum er in der 33. Minute rauskam, bleibt sein Geheimnis. Fast hätte Nilsson den Ausgleich geköpft. Ob Wiese da schon Rückenprobleme hatte? Jedenfalls blieb er mit einem eingeklemmten Nerv zur Pause in der Kabine. Note: 3,5

Clemens Fritz: Gute Flanke auf Özil (6.), starke Rettungstat gegen Ibisevic (34.). Aber nach seinem Ballverlust gegen Salihovic (36.) war der Rechtsverteidiger plötzlich nicht mehr so auffällig. Nach der Pause meistens Sieger im Zweikampf mit dem jungen Boris Vukcevic. Note: 2,5

Per Mertesacker: Wenn die Hoffenheimer richtig Gas gaben, allen voran der pfeilschnelle Maicosuel, hatte der Nationalverteidiger seine liebe Müh. Keine gute Figur beim 1:1, als er Prince Tagoe nicht bedrängte. Das geht besser. Note: 4

Naldo: Endlich mal wieder ein Freistoßtor! Fast von der linken Außenlinie nagelte der Innenverteidiger den Ball in den rechten Winkel. Für den Brasilianer war’s bereits der dritte Pokaltreffer im fünften Spiel. Zudem hinten stark. Deshalb die Note: 2

Petri Pasanen: Der Bremer Sicherheitsbeauftragte mied die Offensive, wo er konnte. Und wenn er doch mal nach vorne „musste“, wirkte er ziemlich unsicher. Nach hinten arbeitete der Finne in der ersten Halbzeit ordentlich, in der zweiten fahrig. Note: 4

Peter Niemeyer: Als Nebenmann von Frings im defensiven Mittelfeld präsent. Stocherte viel und gewann dadurch einige Bälle. Pech, als sein Kopball knapp drüberstrich (10.). Baute nach der Pause etwas ab. Note: 3

Torsten Frings: Starker Beginn als Antreiber und Abräumer vor der Abwehr – ein echter Kapitän eben. Nach kurzer „Abtauchphase“ legte er im zweiten Durchgang wieder einige Schippen drauf. Note: 3

Marko Marin: Wuselig wie immer. Holte den Freistoß heraus, der zum 1:0 führte. Wenn’s gefährlich wurde, war der kleine Dribbelkönig meistens beteiligt. Note: 2,5

Mesut Özil (bis 71.): Hätte sich das dringend benötigte Selbstvertrauen in der Anfangsphase holen können. Doch erst wurde sein Rechtsschuss abgeblockt (6.). Wenig später war sein Querpass auf Pizarro zu ungenau, die gute Chance dahin (9.). Danach war der Spielmacher wie zuletzt kaum zu sehen, das Warten auf die Leistungsexplosion geht weiter. Note: 4

Aaron Hunt (bis 90.+2): Ein herrlich öffnender Pass auf Özil (9.) – das blieb das Beste, was er zeigte. Vor dem Gegentor viel zu unentschlossen.Note: 4

Claudio Pizarro: In der Sturmzentrale immer anspielbereit, selten aber selbst gefährlich. Ein Torjäger mit diesmal stumpfen Waffen. Bereitete dann aber das 2:1 vor. Note: 3,5

Christian Vander (ab 46.): Kam zur Halbzeit für den verletzten Wiese ins Bremer Tor, beim Gegentreffer ohne Chance. Note: 3,5

Hugo Almeida (ab 71.): Ersetzte den glücklosen Özil und war gleich voll da. Klasse sein Links-Hammer zum 2:1 unter die Latte (76.). Machte danach ein Herzzeichen und klopfte sich auf die Raute. Wenn er so trifft, beruht die Liebe auf Gegenseitigkeit. Note: -

Tim Borowski (ab 90.+2):Kam für Hunt.Note: -

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