Denn Gremio kann Zahlungsfrist nicht halten

Naldo darf weg, bleibt aber vorerst

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Naldo

Bremen - Überraschende Nachrichten aus Brasilien: Mehrere Zeitungen berichten, dass sich Gremio Porto Alegre bereits am Dienstag mit dem SV Werder auf einen sofortigen Wechsel von Abwehrspieler Naldo geeinigt hat – für eine Ablösesumme von zwei Millionen Euro.

Doch der brasilianische Club schafft es nach eigenen Angaben nicht, die vom Bundesligisten geforderten Bankgarantien bis zum 4. April zu erbringen. An diesem Tag schließt in Brasilien das Transferfenster für Spieler aus Europa.

„Gremio ist finanziell klar mit Werder. Wir wollen den Spieler, damit er sofort für uns in der Copa do Brasil spielen kann“, sagte Gremios Sportdirektor Paulo Pelaipe der brasilianischen Zeitung „Terra“. Durch die Fristsetzung von Werder seien die Chancen auf einen Wechsel allerdings auf „ein Prozent“ gesunken, so Pelaipe.

Naldo hatte am Mittwoch erklärt, dass er einen sofortigen Wechsel nicht ausschließen könne. Offenbar in dem Wissen, dass Gremio sich gerade stark um ihn bemüht. Nun muss sich der 29-Jährige wohl bis Sommer gedulden, ehe sein Heimweh gestillt werden kann. Dann will Gremio einen erneuten Anlauf unternehmen, den Innenverteidiger zu verpflichten.

Verwunderlich ist jedoch die vermeintliche Ablösesumme von nur zwei Millionen Euro. Werder-Boss Klaus Allofs hatte zuletzt erklärt, dass ein Wechsel nur ein Thema sei, wenn sich die Ablöse im Wesley-Bereich befinden würde. Der Brasilianer war für sechs Millionen Euro an Palmeiras verkauft worden. Dort feierte der Mittelfeldspieler jetzt seine Premiere. Nach dem 1:0 gegen den FC Santos meinte der 24-Jährige: „Mir fehlt noch ein wenig der Rhythmus.“ · kni

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