„Werder hat nicht miteinander gespielt“

Naldo und Allofs machen sich Sorgen

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Tschüss, Naldo! Werder-Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer und Thomas Eichin überreichten dem Brasilianer nachträglich Geschenke.

Bremen - Beim VfL Wolfsburg waren sie am Samstagabend in Feierlaune: Durch den 3:0-Erfolg in Bremen hat der VW-Club den Klassenerhalt geschafft. Doch zwei Wolfsburger wollten sich darüber nur bedingt freuen: Naldo und Klaus Allofs. Beide machen sich große Sorgen um ihren ehemaligen Arbeitgeber.

Manager Allofs sprach von einer „seltsamen Stimmung hier“, als er auf die Situation bei Werder und speziell auf die Zukunft von Trainer Thomas Schaaf angesprochen wurde. Mit seinem Ex-Partner hatte er sich nach der Partie für einen Augenblick in eine Ecke der Interviewzone verzogen. Der Moment endete mit einer innigen Umarmung, als wolle Allofs Schaaf noch einmal Mut im Abstiegskampf zusprechen.

Derlei Unterstützung gab es auch von Naldo. „Ich drücke Werder die Daumen. Ich trage Werder in meinem Herzen, es waren sieben tolle Jahre hier. Ich bin mir sicher, dass Werder nicht in die Zweite Liga geht“, sagte der 30-Jährige, der Bremen im Sommer verlassen hatte. Doch der Brasilianer legte auch den Finger in die Wunde: „Werder hat sehr gute Einzelspieler, aber die Mannschaft hat nicht miteinander gespielt. Sie hat uns so viel Freiraum gegeben, diese Lücken haben wir gefunden.“ Ein vernichtendes Urteil für eine Heimmanschaft im Abstiegskampf. „Werder muss jetzt aufpassen“, mahnte Naldo und forderte: „Werder muss in dieser Woche hart arbeiten.“ · kni

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