Nächste Operation im Bereich der Leiste

Johannssons Leiden

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Aron Johannsson

Bremen - Die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr von Aron Johannsson auf den Platz ist dahin, der Stürmer wird dem SV Werder noch lange fehlen. Der 24-Jährige musste gestern in Berlin wegen einer Nerven-Irritation im Bereich der rechten Hüfte operiert werden.

Wie lange der Stürmer ausfällt, ließ der Club gestern offen. Doch ein Blick in die Vergangenheit verheißt nichts Gutes: Im Sommer 2014 war Johannsson – damals noch in Diensten des AZ Alkmaar – nach einer Operation wegen ähnlicher Probleme zwei Monate ausgefallen. Daher drängt sich die Frage auf: Hat Werder im Sommer einen verletzungsanfälligen Spieler verpflichtet?

„Solche Geschichten kommen dann ja immer“, seufzt Rouven Schröder. Der Werder-Sportdirektor betont deshalb, „dass wir alles gecheckt haben. Wir haben das absolut seriös behandelt. Wir kannten natürlich seine Krankenakte.“ Darin stehen auch die Leistenprobleme. Und Schröder bestätigt, dass die aktuellen Schmerzen von Johannsson im „ähnlichen Sektor“ aufgetaucht seien. Deshalb müsse nun aber niemand in Panik verfallen. Die Operation beim Leistenspezialisten Dr. Jens Krüger sei schließlich gut verlaufen. Johannsson erhole sich nun noch einige Tage in Berlin. „Es wäre nicht seriös, jetzt eine Ausfalldauer zu nennen“, findet Schröder. Erst nach Johannssons Rückkehr nach Bremen werde ein Zeitplan erstellt.

Werder hatte den Angreifer im Sommer nach dem überraschenden Wechsel von Franco Di Santo zum FC Schalke kurzfristig verpflichtet. 4,5 Millionen Euro Ablöse zahlten die Bremer für den US-Nationalspieler, der in Island aufgewachsen ist. Das Geld schien gut angelegt. Johannsson integrierte sich gut ins Team, erzielte bereits zwei Bundesliga-Tore und fand sich auch spielerisch immer besser zurecht. Doch dann zwickte es im Bereich der Adduktoren, gegen Leverkusen fiel er Ende September kurzfristig aus – und kehrte seitdem nicht mehr zurück. Die konservativen Behandlungsmöglichkeiten brachten keine Schmerzfreiheit, deshalb folgte nun die Operation.

kni

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