Doch gegen Augsburg zählen keine Ausreden mehr

Nachsicht mit den Mutlosen

Nur selten gelang es Aleksandar Ignjovski und Co., den Dortmunder Shinji Kagawa vom Ball zu trennen. · Foto. nph

Bremen - Clemens Fritz stellte zwar klar, dass „Niederlagen immer kacke“ sind, doch auch beim Werder-Kapitän hielt sich der Frust über die 0:1-Niederlage in Dortmund in Grenzen.

Denn die Vorzeichen waren mit den vielen Ausfällen inklusive der Last-Minute-Opfer Tim Wiese und Philipp Bargfrede einfach zu schlecht gewesen, um jetzt mit der jungen Ersatztruppe, die sich ohne Topstürmer Claudio Pizarro keine echte Torchance erspielte, zu hart ins Gericht zu gehen. So blieb es nach der erwarteten Pleite gegen den Tabellenführer beim Vorwurf, in der ersten Halbzeit zu mutlos agiert zu haben.

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Werder unterliegt Borussia Dortmund

„Das war schon etwas ängstlich“, meinte Keeper Sebastian Mielitz, und Klaus Allofs kritisierte: „Passivität führt nicht zum Erfolg. Man muss selber seine Chancen suchen. Ein bisschen mehr Mut hätte dazu geführt, dass wir mehr erreicht hätten.“ Andererseits hätte eine bessere Dortmunder Chancenverwertung auch ein Bremer Desaster bringen können. Dass dem frühen 1:0 von Shinji Kagawa (8.) kein weiterer Treffer folgte, grenzte fast schon an ein Wunder. „Wir haben es geschafft, nicht unterzugehen“, versuchte Allofs, noch Positives aus der Partie zu ziehen. Dazu zählte auch die Erkenntnis, dass es mit Raute einfach besser geht. So hatte Trainer Thomas Schaaf sich in der Pause von seinem neuen 4-2-3-1-System wieder verabschiedet.

Die Einzelkritik der Spieler

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Doch das interessierte eher am Rande, die Partie wurde ganz schnell abgehakt, der Blick schon auf das Heimspiel gegen Augsburg am Samstag und die Europa-League-Qualifikation gerichtet – am deutlichsten von Clemens Fritz: „Wir müssen höllisch aufpassen, dass wir unsere Ziele nicht verfehlen. Wir brauchen jetzt Punkte.“ · kni

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