Extrem intensives Dehnen nach dem Werder-Training

Ein Nachschlag vom Athletikcoach

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Axel Dörrfuß dehnt das Bein von Clemens Fritz, Günther Stoxreiter und Johannes Eggestein schauen gebannt zu.

Zell am Ziller - Werders neue Trainingsphilosophie sorgt eigentlich dafür, dass es kaum noch schmerzverzerrte Gesichter erschöpfter Profis nach den Einheiten gibt. Dafür tun sich – so scheint es jedenfalls – die Bremer nach der Arbeit selbst weh. Mit intensivem Dehnen. Wem das nicht reicht, der bittet um einen Nachschlag von den Athletiktrainern Axel Dörrfuß oder Günther Stoxreiter.

„Das ist schon ziemlich intensiv, wenn da noch jemand nachjustiert“, berichtet Clemens Fritz – und der Kapitän gesteht: „Nach dem ersten Mal habe ich mich gefragt: Soll ich das wirklich noch mal machen?“ Die Antwort lautete: „Ja, weil es wirklich etwas bringt.“

Früher wurde so etwas gerne im Verborgenen – also in der Kabine – gemacht. Im Zillertal ist es nun für alle sichtbar auf dem Platz passiert. Nicht wenige Zuschauer verdrehten dabei die Augen, weil es sehr schmerzhaft aussah. „Der Spieler muss mir vertrauen, dass ich nicht zu fest in das Ganze reingehe. Aber das Gespür entwickelt man mit der Zeit“, erklärt Stoxreiter und betont: „Im Leistungssport müssen wir gezielt Maßnahmen ergreifen, um schnell wieder Beweglichkeit zu erzielen.“ J kni

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