Nach der Übergangssaison will der Werder-Coach „den nächsten Schritt machen“

Dutt wartet noch auf den Hunt-Ersatz

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Robin Dutt schaut genau hin, welche Laufwerte seine Profis beim Laktattest abliefern.

Bremen - Unzählige Male hat Robin Dutt in der Vorsaison betont: „Ich fordere in der Öffentlichkeit keine Neuzugänge.“ Das sei respektlos gegenüber dem vorhandenen Personal und gegenüber dem Club. Gestern hörte sich das dann erstmals ganz anders an. Der Coach des SV Werder Bremen wartet nämlich noch auf einen Ersatz für Aaron Hunt, der künftig das Trikot des VfL Wolfsburg trägt.

„Wir sind sehr gut aufgestellt – im Rahmen unserer Möglichkeiten. Wir haben eine tolle Mannschaft“, gab Dutt bei der Pressekonferenz zum Trainingsauftakt zu Protokoll. Doch damit war seine Bestandsaufname noch nicht beendet. Es gäbe schließlich auch einige Abgänge, die ersetzt werden müssten. Bei Keeper Sebastian Mielitz (SC Freiburg) und Aleksandar Ignjovski (Eintracht Frankfurt) sei das mit den Verpflichtungen von Raif Husic (Bayern München U19) und Alejandro Galvez (Rayo Vallecano) gelungen. Bei Hunt aber eben noch nicht. Fin Bartels, Neuzugang vom FC St. Pauli, gilt nicht als Nachfolger des Spielmachers. Dutt will einen neuen Hunt. „Das ist das, was von außen sicher noch passieren sollte“, machte der Trainer klar, dabei aber auch nicht zu viel Druck: „Ich habe die Geduld und das Vertrauen in die Verantwortlichen.“

Der Hauptverantwortliche saß direkt neben ihm: Thomas Eichin. Und der Sportchef konterte erst einmal ganz trocken mit einem „Ich habe auch Geduld“. Aber nicht nur das, Eichin hat auch klare Vorstellungen, was dieser Kader noch braucht: „Zwei Spieler, die über Offensivpower und Torgefahr verfügen. Ich bin mir ganz sicher, dass wir da noch etwas präsentieren werden.“ Heißester Kandidat ist weiterhin Izet Hajrovic von Galatasaray Istanbul (wir berichteten). Laut „Bild“ soll auch Schalkes Adam Szalai ein Thema sein.

Eichin schweigt dazu, genauso wie beim Thema Saisonziel. Das will er erst konkret benennen, wenn der Kader endgültig feststeht. Nebenmann Dutt sieht es zwar ähnlich, ließ sich aber nach seiner im Vorjahr propagierten „Übergangssaison“ immerhin zu folgender Aussage hinreißen: „Das Ziel sollte schon sein, den nächsten Schritt zu machen.“ Dafür braucht es aber nicht nur weitere Neuzugänge, sondern auch harte Arbeit, wie Dutt betonte: „Der Schweiß wird laufen, auch wenn die Sonne nicht scheint.“

kni

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